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Wahlschnipsel zu den Bundesratswahlen

Diese Bundesratswahlen gehen in die Geschichten ein. Anekdoten rund um den 5. Dezember 2018.
Das MöbelEndlich lernt die breite Öffentlichkeit Bundesrat Johann Schneider-Ammann von seiner humorvollen Seite kennen. Bei seiner Abschiedsrede stieg er mit folgender Feststellung ein: «Wenn Sie mich fragen, was mein Lieblingsmöbel ist, käme mir sicher kein Rednerpult in den Sinn.» Bild: Anthony Anex / Keystone

Das Möbel
Endlich lernt die breite Öffentlichkeit Bundesrat Johann Schneider-Ammann von seiner humorvollen Seite kennen. Bei seiner Abschiedsrede stieg er mit folgender Feststellung ein: «Wenn Sie mich fragen, was mein Lieblingsmöbel ist, käme mir sicher kein Rednerpult in den Sinn.» Bild: Anthony Anex / Keystone

Das GlasdachKurz vor der Wahl von Karin Keller-Sutter wurde spekuliert, ob sie die magische 200-Stimmen-Marke knacken könnte. Ein derart glanzvolles Resultat gönnte ihr das Parlament dann doch nicht. Nebst Hans Wicki (56 Stimmen) schrieben die Politiker auch fleissig andere Namen auf die Zettel. Nebst den eigenen stand dem Vernehmen nach mehr als einmal auch «Elisabeth Kopp» drauf. Bild: Yoshiko Kusano / Freshfocus

Das Glasdach
Kurz vor der Wahl von Karin Keller-Sutter wurde spekuliert, ob sie die magische 200-Stimmen-Marke knacken könnte. Ein derart glanzvolles Resultat gönnte ihr das Parlament dann doch nicht. Nebst Hans Wicki (56 Stimmen) schrieben die Politiker auch fleissig andere Namen auf die Zettel. Nebst den eigenen stand dem Vernehmen nach mehr als einmal auch «Elisabeth Kopp» drauf. Bild: Yoshiko Kusano / Freshfocus

Der Wein Freilich lassen sich auch die Walliser nicht lumpen: Kurz nach der Wahl, nach neun Uhr in der Früh, floss der Weisswein bei den Unterstützern von Viola Amherd in rauen Mengen. Bild: Alexandra Wey / Keystone

Der Wein
Freilich lassen sich auch die Walliser nicht lumpen: Kurz nach der Wahl, nach neun Uhr in der Früh, floss der Weisswein bei den Unterstützern von Viola Amherd in rauen Mengen. Bild: Alexandra Wey / Keystone

Das Wasser Im Bundeshaus standen schon am Morgen früh Valais-Wasserflaschen für den Wahlapéro parat. Offenbar waren sich die Organisatoren sicher, dass Amherd das Rennen gewinnen würde. Bild: Fabian Fellmann

Das Wasser
Im Bundeshaus standen schon am Morgen früh Valais-Wasserflaschen für den Wahlapéro parat. Offenbar waren sich die Organisatoren sicher, dass Amherd das Rennen gewinnen würde. Bild: Fabian Fellmann

Der Übersetzer Auf der Tribüne des Nationalratssaals beobachteten die Regierungen aus den Kantonen sowie die Angehörigen der Kandidaten die Wahlen. Auch Morten Keller, der Mann von Karin Keller-Sutter, sass da und lauschte den Wahlgängen – mit dem Kopfhörer am Ohr. Übersetzen für den Mann der Dolmetscherin. Bild: Peter Schneider / Keystone

Der Übersetzer
Auf der Tribüne des Nationalratssaals beobachteten die Regierungen aus den Kantonen sowie die Angehörigen der Kandidaten die Wahlen. Auch Morten Keller, der Mann von Karin Keller-Sutter, sass da und lauschte den Wahlgängen – mit dem Kopfhörer am Ohr. Übersetzen für den Mann der Dolmetscherin. Bild: Peter Schneider / Keystone

Der Scherz «Nie wurde Doris Leuthard emotional», würdigte Nationalratspräsidentin Marina Carobbio das Schaffen der Bundesrätin. Das Parlament musste ob der Bemerkung lachen. Und ja, auch Leuthard fand das lustig. Bild: Anthony Anex / Keystone

Der Scherz
«Nie wurde Doris Leuthard emotional», würdigte Nationalratspräsidentin Marina Carobbio das Schaffen der Bundesrätin. Das Parlament musste ob der Bemerkung lachen. Und ja, auch Leuthard fand das lustig. Bild: Anthony Anex / Keystone

Der Name (I) Von Frau Zurbriggen, die niemand kenne, sprach ein SP-Politiker. Yvette Z’graggen stand auf dem Notizblock eines Journalisten. Dass nicht einmal der Name der zweiten CVP-Kandidatin im Bundeshaus durchsickerte, zeigt, welch schweren Stand Heidi Z’graggen gestern hatte. Bild: Anthony Anex / Keystone

Der Name (I)
Von Frau Zurbriggen, die niemand kenne, sprach ein SP-Politiker. Yvette Z’graggen stand auf dem Notizblock eines Journalisten. Dass nicht einmal der Name der zweiten CVP-Kandidatin im Bundeshaus durchsickerte, zeigt, welch schweren Stand Heidi Z’graggen gestern hatte. Bild: Anthony Anex / Keystone

Der Name (II) Nach der Niederlage von Heidi Z’graggen bleibt es dabei: Noch nie sass im Bundesrat ein Vertreter mit einem Apostroph im Namen. Laut dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung leitet sich der Name von den Gütern «zu Graggen» in Gurtnellen (Uri) ab, was bedeutet «beim kleinen Ort, wo sich die Krähen gerne aufhalten». Bild: Urs Hanhart

Der Name (II)
Nach der Niederlage von Heidi Z’graggen bleibt es dabei: Noch nie sass im Bundesrat ein Vertreter mit einem Apostroph im Namen. Laut dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung leitet sich der Name von den Gütern «zu Graggen» in Gurtnellen (Uri) ab, was bedeutet «beim kleinen Ort, wo sich die Krähen gerne aufhalten». Bild: Urs Hanhart

Holzstühle als Wahlbeschleuniger Die kurze Bundesratswahl könnte unter einem überraschenden Einfluss zustande gekommen sein: Die Ständeräte haben handfeste Interessen, das Wahlprozedere möglichst knapp zu halten – ausser die zwei Jurassier. Für die Wahl in der Vereinigten Bundesversammlung müssen sich die Kantonsvertreter in den Nationalratssaal bequemen. Dort warten zuhinterst an der Wand 44 hochklappbare Holzsitze auf sie. Zwar wissen sich die Politiker auf Möbel von symbolisch hohem Wert gebettet: Die Sitz- und Rückenflächen zieren Blumenmotive, angefertigt von der Bielerin Anna Haller. Es war der einzige Auftrag für das Bundeshaus, der an eine Frau ging. Die historische Bedeutung ändert nichts daran, dass die harten Sitze den ohnehin chronisch überlasteten hinteren Körperteilen der Ständeräte heftig zusetzen. Da fallen auch mal neidische Blicke auf die Kollegen aus dem Kanton Jura: Als ihr Stand 1978 gegründet wurde, war kein Platz für zusätzliche Holzsitze. Darum können sich Anne Seydoux-Christe und Claude Hêche in zwei bequeme Ledersessel sinken lassen – ohne jeglichen Druck, die Wahl vorzeitig zu einer Entscheidung zu führen. (ffe) Bild: Yoshiko Kusano / Freshfocus

Holzstühle als Wahlbeschleuniger
Die kurze Bundesratswahl könnte unter einem überraschenden Einfluss zustande gekommen sein: Die Ständeräte haben handfeste Interessen, das Wahlprozedere möglichst knapp zu halten – ausser die zwei Jurassier. Für die Wahl in der Vereinigten Bundesversammlung müssen sich die Kantonsvertreter in den Nationalratssaal bequemen. Dort warten zuhinterst an der Wand 44 hochklappbare Holzsitze auf sie. Zwar wissen sich die Politiker auf Möbel von symbolisch hohem Wert gebettet: Die Sitz- und Rückenflächen zieren Blumenmotive, angefertigt von der Bielerin Anna Haller. Es war der einzige Auftrag für das Bundeshaus, der an eine Frau ging. Die historische Bedeutung ändert nichts daran, dass die harten Sitze den ohnehin chronisch überlasteten hinteren Körperteilen der Ständeräte heftig zusetzen. Da fallen auch mal neidische Blicke auf die Kollegen aus dem Kanton Jura: Als ihr Stand 1978 gegründet wurde, war kein Platz für zusätzliche Holzsitze. Darum können sich Anne Seydoux-Christe und Claude Hêche in zwei bequeme Ledersessel sinken lassen – ohne jeglichen Druck, die Wahl vorzeitig zu einer Entscheidung zu führen. (ffe) Bild: Yoshiko Kusano / Freshfocus

Für sieben Wahlgänge gewappnet Auf überlange Wahlen waren die Parlamentsdienste vorbereitet. Sie sind jeweils für sieben Wahlgänge gewappnet: Für jede Wahl und jeden Wahlgang bereiten sie farbig assortierte Wahlzettel vor. So lassen sich die Bulletins der verschiedenen Durchgänge einfach unterscheiden. Gestern wurde Viola Amherds Name auf gelbem Papier niedergeschrieben, bei Karin Keller-Sutter waren es grüne Zettel. Die Bundesratswahlen enden aber selten schon mit dem ersten Wahlgang – vor Amherd und Keller-Sutter wurde zuletzt Doris Leuthard diese Ehre zuteil. Maximal waren bisher sechs Umgänge nötig, dies kam bislang viermal vor: 2000, als der Berner SVP-Bundesrat Samuel Schmid gewählt wurde; 1999, als der Freiburger CVP-Vertreter Joseph Deiss nur mit Mühe seinen Zuger Parteikollegen Peter Hess schlug, sowie 1864 beim Genfer Jean-Jacques Challet-Venel und 1854 beim Berner Jakob Stämpfli. (ffe) Bild: Karl-Heinz Hug / Keystone

Für sieben Wahlgänge gewappnet Auf überlange Wahlen waren die Parlamentsdienste vorbereitet. Sie sind jeweils für sieben Wahlgänge gewappnet: Für jede Wahl und jeden Wahlgang bereiten sie farbig assortierte Wahlzettel vor. So lassen sich die Bulletins der verschiedenen Durchgänge einfach unterscheiden. Gestern wurde Viola Amherds Name auf gelbem Papier niedergeschrieben, bei Karin Keller-Sutter waren es grüne Zettel. Die Bundesratswahlen enden aber selten schon mit dem ersten Wahlgang – vor Amherd und Keller-Sutter wurde zuletzt Doris Leuthard diese Ehre zuteil. Maximal waren bisher sechs Umgänge nötig, dies kam bislang viermal vor: 2000, als der Berner SVP-Bundesrat Samuel Schmid gewählt wurde; 1999, als der Freiburger CVP-Vertreter Joseph Deiss nur mit Mühe seinen Zuger Parteikollegen Peter Hess schlug, sowie 1864 beim Genfer Jean-Jacques Challet-Venel und 1854 beim Berner Jakob Stämpfli. (ffe) Bild: Karl-Heinz Hug / Keystone

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