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Beznau 1 darf wieder ans Netz

Kernkraft Block 1 des AKW Beznau kann nach drei Jahren wieder hochgefahren werden und Strom liefern. Die Nuklearaufsichtsbehörde Ensi hat gestern die Anlage als sicher eingestuft, nachdem die Axpo Abklärungen über die 2015 entdeckten Einschlüsse im Reaktordruckbehälter getroffen hat. Die Axpo habe nachgewiesen, dass die im Stahl gefundenen Aluminiumoxid-Einschlüsse keinen negativen Einfluss auf die Sicherheit haben, gab Ensi-Direktor Hans Wanner bekannt. Die Axpo will Block 1 nun so schnell wie möglich wieder schrittweise in Betrieb nehmen. Dabei werden weitere Tests stattfinden. Die Untersuchung kostete die Axpo 350 Millionen Franken. 270 Millionen entfallen dabei auf die Ersatzbeschaffung von Strom für die ausgefallene Produktion.

Der Entscheid löste bei Atomkraftgegnern heftige Reaktionen aus. Das Ensi gebe grünes Licht für ein waghalsiges Experiment, das die Gesundheit und die Heimat von Hunderttausenden von Menschen in der Schweiz und im benachbarten Ausland gefährde, teilten die Grünen Aargau mit. Greenpeace fuhr Energieministerin Doris Leuthard an den Karren. Sie lege mit ihrer Energiepolitik den AKW-Betreibern einen roten Teppich aus. Leuthard wird aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen. Sie müsse die Verwässerung der Atomsicherheit stoppen. (sda)

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