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BERN: Geri Müllers Chatpartnerin vor Verurteilung

In der Affäre um Nacktselfies des ehemaligen Grünen-Nationalrats und Badener Stadtpräsidenten Geri Müller zeichnen sich erste strafrechtliche Konsequenzen ab. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat angekündigt, Geri Müllers damalige Chatpartnerin per Strafbefehl verurteilen zu wollen.
Ehemaliger Grünen-Nationalrat Geri Müller (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Ehemaliger Grünen-Nationalrat Geri Müller (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Dies teilt die verfahrensleitende Staatsanwältin in einem Brief mit. Müller hatte die ehemalige Studentin angezeigt, weil sie unerlaubte Tonaufnahmen von Gesprächen mit ihm angefertigt und ihn per SMS beschimpft hatte. Zum beabsichtigten Strafmass äussert sich die Staatsanwältin in ihrem Schreiben nicht.

Die Affäre um Geri Müller beschäftigt die Öffentlichkeit seit dem Sommer 2014, als die "Schweiz am Sonntag" darüber berichtet hatte, Müller habe während der Arbeitszeit und in Amtsräumen Fotografien mit sexuellem Inhalt angefertigt und versandt. Die Bilder stammten aus einem Chat mit der Studentin und waren mehreren Medien zugespielt worden. Müllers Anwalt hat auch die "Schweiz am Sonntag" sowie den in den Fall verwickelten Zürcher PR-Berater Sacha Wigdorovits und den Badener Unternehmer Josef Bollag angezeigt. Der Aargauer Müller kandidierte bei der letzten Gesamterneuerungswahl des Nationalrats nicht mehr. In seiner Amtsführung als Badener Stadtpräsident war er zeitweise stark eingeschränkt. (pho.)

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