Belastung während Arbeit nimmt zu

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Gesundheit Die Arbeitsbedingungen in der Schweiz sind nach wie vor gut. Doch sie hat in mehreren Aspekten ihre Spitzenposition eingebüsst. Besonders ungünstig entwickelten sich die physischen Belastungen. Gegenüber 2005 nahmen schmerzhafte Körperhaltungen und stets gleiche Hand- oder Armbewegungen im zweistelligen Prozentbereich zu.

Dies geht aus der sechsten Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen hervor, die das Staatssekretariat für Wirtschaft gestern präsentiert hat. Gut schneidet die Schweiz punkto Arbeitszeiten und Flexibilität ab. Beschäftigte können flexibler und selbstbestimmter arbeiten als die Arbeitnehmenden in europäischen Ländern. Fast neun von zehn Erwerbstätigen in der Schweiz fühlen sich gesund. Damit liegt die Eidgenossenschaft rund zehn Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Dennoch erklärten relativ viele Erwerbstätige, dass sie an mindestens einem Gesundheitsproblem gelitten hätten. Als Gesundheitsbeschwerden, die mit der Arbeit zusammenhängen könnten, nannten sie am häufigsten Rückenschmerzen (36 Prozent), Kopf- und Augenschmerzen (34 Prozent) und Muskelschmerzen in den Schultern und im Nacken (32 Prozent). (sda)