Bauen ausserhalb der Bauzone soll einfacher werden

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Raumplanung Der Ständerat nimmt einen neuen Anlauf, die Hürden für das Bauen ausserhalb von Bauzonen zu senken. Nicht mehr bewirtschaftete Ställe oder andere Landwirtschaftsgebäude sollen gemäss der gestern angenommenen Motion künftig einfacher in Wohnungen umgebaut werden dürfen. Das Anliegen soll in die laufende Revision des Raumplanungsrechts einfliessen. Gemäss Vorstoss müsste über die kantonalen Richtpläne, die vom Bundesrat genehmigt werden, eine gewisse Einheitlichkeit hergestellt werden. Auch darf es durch die Umnutzung nicht zu störenden Nutzungen kommen. Hintergrund sind zwei Standesinitiativen, die den Kantonen weitgehend frei Hand lassen wollten bei der Umnutzung von Laundwirtschaftsbauten. Diese Initiativen lehnte der Ständerat aber ab. Bundesrätin Doris Leuthard erinnerte in der Debatte daran, dass auch die Landesregierung den Spielraum für das Bauen ausserhalb der Bauzone er­weitern möchte. Die Regierung schlägt etwa vor, dass die Ausnahmen im Richtplan vorgesehen sein müssen. Zusätzlich soll die zonenwidrige Nutzung anderweitig kompensiert werden, indem zum Beispiel eine nicht mehr genutzte Baute entfernt wird. (sda)