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Badi Frauenfeld bleibt wegen Unwetter bis auf weiteres zu

Heftige Niederschläge richteten am Freitagabend in der Kantonshauptstadt grosse Schäden an. Die Feuerwehr stand bis am Samstagnachmittag pausenlos im Einsatz. Die Badi bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Rahel Haag
Die Feuerwehr Frauenfeld hatte selber mit Schäden zu kämpfen. Die untere Fahrzeughalle wurde überflutet.(Bild: PD

Die Feuerwehr Frauenfeld hatte selber mit Schäden zu kämpfen. Die untere Fahrzeughalle wurde überflutet.(Bild: PD

Am Freitagabend öffnete der Himmel über Frauenfeld seine Schleusen. Die Meteozentrale registrierte innerhalb von rund zwei Stunden 63 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter. «Innert einer Stunde gingen 250 Schadensmeldungen ein», sagt Fabrizio Hugentober, Kommandant der Feuerwehr Frauenfeld.

Die Feuerwehr Frauenfeld stand vom Freitagabend ab 18 Uhr bis am Samstagnachmittag um 14 Uhr pausenlos im Einsatz. «Zeitweise waren es über 100 Einsatzkräfte», sagt Hugentobler. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Frauenfeld von den Feuerwehren Aadorf, Gachnang, Müllheim-Pfyn, Münchwilen und Steckborn unterstützt.

Es wurden aber nicht nur Keller und Strassen überflutet, auch das Feuerwehrdepot nahm Schaden. «Unsere Fahrzeughalle wurde überflutet», sagt Hugentobler. Dabei wurden drei Fahrzeuge, diverse Pumpen und anderes Material beschädigt. «Zudem entstanden Schäden am Gebäude, zum Beispiel am Lift.» In diesem Fall bot die Feuerwehr zur Unterstützung auch Landwirte auf. Mit deren Schmutzwasserpumpen wurde das Wasser aus der unteren Fahrzeughalle gepumpt.

Turnhalle der Schulanlage Reutenen überflutet

Gegenüber dem Feuerwehrdepot liegt die Schulanlage Reutenen. Hier liessen die Wassermassen ein Fenster bersten und überfluteten die Turnhalle. Das Leerpumpen und die erste Schadensbewältigung dauerten vier Stunden. «Wir mussten die Halle schnellstmöglich von Sand und Schlick befreien», sagt Hugentobler, «der Dreck wird sonst innert Kürze zu Beton».

Dennoch: in den nächsten Tagen wird sie nicht benutzt werden können. Und auch das Hallen-, Frei- und Sprudelbad muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Dort drang Wasser in den Technikraum ein. «Derzeit muss mit Spezialisten abgeklärt werden, welche Geräte wie stark beschädigt wurden», sagt Hugentobler. Allgemein sei bei diesem Unwetter aussergewöhnlich gewesen, dass das gesamte Stadtgebiet betroffen war. «Zum Glück wurde niemand verletzt.»

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