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Aufsicht will Klarheit

Schifffahrt Die umstrittenen, millionenteuren Bürgschaften des Bundes für die Hochseeschiffe ziehen weitere Kreise. Jetzt schalten sich die Geschäfts­prüfungskommissionen der eidgenössischen Räte (GPK) ein. Sie haben zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe eingesetzt, wie sie gestern mitteilten. Denn angesichts der Tragweite der Vorkommnisse stellten sich Fragen zur Geschäftsführung im Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung und im Wirtschaftsdepartement. Nach An­gaben des Bundesrates seien im Rahmen der Administrativuntersuchung Mängel in Bezug auf die Bürgschaften erkannt worden. Die parlamentarische Arbeitsgruppe will sich mit dem Untersuchungsbericht befassen, der noch nicht veröffentlicht worden ist. Anschliessend wollen die Geschäftsprüfungskommissionen entscheiden, ob weiterer Abklärungsbedarf besteht und wie sie vorgehen wollen. (sda)

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