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Im Kinderland Ebenalp erstmals auf Ski: «Aber Papi, ich bin überhaupt noch nicht müde»

Das Skigebiet Ebenalp-Horn bei Schwende im Appenzell ist vor allem bei Familien beliebt. Dort können auch die Kleinsten ein Gefühl fürs Skifahren entwickeln. Was muss man beachten, wenn Kinder erstmals auf Skis stehen?
Ines Biedenkapp
Viele Eltern kommen mit ihren Kindern ins Ski-Gebiet Ebenalp-Horn, damit die Kinder ein Gefühl für Skis entwickeln können. (Bild: Ines Biedenkapp)

Viele Eltern kommen mit ihren Kindern ins Ski-Gebiet Ebenalp-Horn, damit die Kinder ein Gefühl für Skis entwickeln können. (Bild: Ines Biedenkapp)

Dick eingepackt, zwei lange Bretter auf den Schultern – oder hinter sich herziehend – und mit bunten Helmen auf dem Kopf, laufen die Kinder angestrengt den Berg hoch. Manch einer tut sich noch ein wenig schwer mit den Ski-Schuhen, doch sobald der erste Schnee erreicht ist, sind die Anstrengungen vergessen: Skis angeschnallt und ab auf die Piste.

«Wir haben hier ideale Bedingungen, gerade für die Kleinsten, um mit dem Skifahren anzufangen», sagt Roman Hänggi, Marketingverantwortlicher des Skigebiets Ebenalp-Horn bei Schwende im Appenzell. Für jeden Schwierigkeitsgrad sei die passende Piste dabei. «So können bei uns die Kleinsten bis hin zu den Grossen trainieren.» Damit nichts passiert und man im schlimmsten Fall schnell eingreifen könnte, wird das Gebiet mit Kameras überwacht und die Mitarbeiter sind entsprechend ausgebildet, um erste Hilfemassnahmen zu leisten.

(Bild: Ines Biedenkapp)(Bild: Ines Biedenkapp)
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Auf der Ebenalp erstmals auf Ski: «Aber Papi, ich bin überhaupt noch nicht müde»

Aufwärmen mit dem Maskottchen

Nachmittags bietet die Schneesportschule Schwende Gruppen-Ski-Kurse an. Rund 15 Ski-Lehrer sind dann auf der Piste. Die 60 Kinder werden nach Können eingeteilt. Kurz vor Beginn der Kurse herrscht Gewusel. «Wichtig ist, dass die Kinder ein erstes Gefühl für die Ski entwickeln», sagt Susanne Kölbener-Fässler, Leiterin der Ski-Schule. Daher wird mit den Anfängern erst das Laufen, anstatt das Fahren geübt. «Ein ideales Alter, um mit dem Fahren anzufangen, ist vier», sagt Kölbener-Fässler. Dann sei die Aufnahmespanne bereits weiter. Aus einem Lautsprecher ertönt der Hornli-Song. Die Kurse gehen los. Der dazugehörige Tanz dient dazu, die Kinder spielerisch aufzuwärmen.

Das Engagement des Teams spiegelt sich auch anhand der Besucher wieder. Von nah und fern reisen sie an. Auf dem Parkplatz stehen etwa Autos mit rumänischem oder französischem Kennzeichen. «Für unseren siebenjährigen Sohn ist das Ski-Gebiet perfekt», sagt Marcel Linder-Guarnaccia der mit seiner Familie aus Basel anreiste. «Wir kommen extra hierher, weil es uns hier sehr gut gefällt.» Die Stimmung ist familiär, während der Skikurse gibt es eine herzliche Betreuung und man muss trotz grossem Andrang nicht lange am Skilift warten, sagt der Basler.

Auch eine Katze schaut vorbei

Auch eine Katze schaute vorbei. (Bild: Ines Biedenkapp)

Auch eine Katze schaute vorbei. (Bild: Ines Biedenkapp)

Ähnlich sieht dies Mike Dähler, der mit seiner Familie aus Wittenbach nach Horn gekommen ist. Seine dreijährige Tochter steht das erste Mal auf den Ski und schaut noch etwas unsicher aus. «Unser Sohn ist schon etwas älter, der ist gerade mit seiner Mutter auf der Piste», sagt er. «Wir kommen extra hierher, damit unsere Kinder ein wenig ausprobieren können, denn danach wollen wir noch in die Skiferien.»

Vor dem Kinderland stehen Schaumstofffiguren, mit denen die Kinder spielen, oder sich jederzeit daran festhalten können. Beliebt sind vor allem die Elefanten, auf denen auch die Kleinsten rumhüpfen können. Zwischendurch schaut auch mal eine schwarz-weisse Katze vorbei und holt sich Streicheleinheiten von einem etwa zweijährigen Mädchen.

Als ein Vater sich mit seinem Sohn Richtung Auto aufmachen will, protestiert der Kleine: «Aber Papi, ich bin doch noch gar nicht müde», - und gähnt.

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