Anschlag auf Schaffhauser Wohnhaus: Glasflaschen waren mit Buttersäure gefüllt

Beim Anschlag mit Glasflaschen auf ein Schaffhauser Wohnhaus am Samstagabend wurde Buttersäure verwendet. Das ergaben die Laboruntersuchungen des Forensischen Instituts. Die ätzende Säure kann bei Menschen und Tieren Verletzungen verursachen.

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Aus den kaputten Glasflaschen trat Buttersäure aus. (Symbolbild: Getty)

Aus den kaputten Glasflaschen trat Buttersäure aus. (Symbolbild: Getty)

(kapo/stm) Am späten Samstagabend hatte eine unbekannte Täterschaft mehrere Glasflaschen auf den Vorplatz eines Hauses in der Stadt Schaffhausen geworfen. Aus den zersplitterten Flaschen trat eine stinkende Säure aus.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen durchgeführte Untersuchungen des Forensischen Institutes Zürich (FOR) haben nun bestätigt, dass es sich bei der Säure um Buttersäure handelt. Diese als ätzend klassifizierte Säure kann bei Menschen und Tieren Verletzungen verursachen.

Beim Säureanschlag in Schaffhausen wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen der Schaffhauser Polizei zu diesem Vorfall sind im Gange, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall machen können, sich unter der Telefonnummer 052 624 24 24 zu melden.