Stiftung
Alt-Nationalrat Bonny will freiheitliche Werte mit 10 Millionen fördern

Der langjährige FDP-Nationalrat Jean-Pierre Bonny sieht freiheitliche Werte zunehmend in Gefahr. Aus diesem Grund hat der 81-Jährige mit einem Teil seines Vermögens die "Bonny Stiftung für die Freiheit" mit einem Stiftungskapital von 10 Millionen Franken gegründet.

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Adolf Ogi, links, diskutiert mit Jean-Pierre Bonny (Archiv/1998)

Adolf Ogi, links, diskutiert mit Jean-Pierre Bonny (Archiv/1998)

Keystone

Die Stiftung habe die Förderung freiheitlicher und liberaler Werte zum Ziel, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Die Tendenz hin zum Versorgungs- und Fürsorgestaat und weg von der Selbstverantwortung sei in der Politik und in den Medien unübersehbar.

Jedes Jahr will die in Bern ansässige Stiftung einen Preis für die Freiheit vergeben, der mit 100'000 Franken dotiert ist. Ausgezeichnet werden sollen Persönlichkeiten und Institutionen, die sich für Freiheitsideale einsetzen.

Bonny war Ende 1983 für die FDP in den Nationalrat gewählt worden. Von 1997 bis 1999 präsidierte der Rechtsanwalt die Sicherheitskommission. Nach 16 Jahren in der Grossen Kammer trat Bonny bei den Nationalratswahlen 1999 nicht mehr an.

Im Stiftungsrat sitzt neben Bonny mit Gerold Bührer ein weiterer ehemaliger FDP-Nationalrat. Weitere Mitglieder sind der Verwaltungsratspräsident des Medikamentenherstellers Galenica, Etienne Jornod, sowie der Wirtschaftsanwalt Beat Brechbühl.

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