Aeroflot-Prozess geht weiter

bellinzona. Vor dem Bundesstrafgericht ist gestern der Prozess gegen einen Berner Anwalt wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Geldwäscherei im Zusammenhang mit der Aeroflot-Affäre wieder aufgenommen worden. Der Angeklagte, der als Berater für den Russen Boris Beresowski tätig war, bestreitet die Vorwürfe.

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bellinzona. Vor dem Bundesstrafgericht ist gestern der Prozess gegen einen Berner Anwalt wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Geldwäscherei im Zusammenhang mit der Aeroflot-Affäre wieder aufgenommen worden. Der Angeklagte, der als Berater für den Russen Boris Beresowski tätig war, bestreitet die Vorwürfe.

Dem auf Zypern lebenden bald 59jährigen Anwalt wird vorgeworfen, 40 Millionen Franken über ein Netz von Firmen gewaschen zu haben, das er als ehemaliger Berater des russischen Milliardärs Boris Beresowski in den 1990er-Jahren mit der Lausanner Andava-Gruppe aufgebaut habe. Die Bundesanwaltschaft beziffert die Deliktsumme auf 53,5 Millionen Franken. (ap)

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