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Abfuhr von CVP und GLP

Die CVP will nichts von der No-­Billag-Initiative wissen. Mit 248 zu 12 Stimmen bei 2 Enthaltungen fassten die Delegierten gestern in Bern die Nein-Parole. Die Initiative gefährde den nationalen Zusammenhalt, sagte Nationalratspräsident Dominique de Buman und warnte vor einer Zerschlagung der SRG. «Die verschiedenen Sprachregionen brauchen eine ausgewogene Information in ihrer eigenen Sprache.»

Auch die GLP Schweiz hat gestern die Nein-Parole beschlossen. Die Grünliberalen sprachen sich mit 113 zu 6 Stimmen bei 8 Enthaltungen klar gegen die No-Billag-Initiative aus. Zwar sei der Reformbedarf in der Schweizer Medienlandschaft vorhanden, so Parteipräsident Jürg Grossen (BE) im Communiqué, eine fundamentale Umgestaltung lehne man aber klar ab. Die Medien- und damit auch die Meinungsvielfalt in der Schweiz würden sonst grossen Schaden erleiden, sagte er. (sda)

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