25 Urenkel: Ältester Mann der Welt in Grossbritannien gestorben

"Ich hab das Leben so genommen wie es war", hat Bob Weighton einmal gesagt. Vielleicht war es diese Gelassenheit die ihn ausmachte und ihm ein aussergewöhnlich langes Leben schenkte.

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Bob Weighton, der älteste Mann der Welt, ist mit 112 Jahren in Grossbritannien gestorben.

Bob Weighton, der älteste Mann der Welt, ist mit 112 Jahren in Grossbritannien gestorben.

Bild: Steve Parson/DPA

(dpa) Der offiziell älteste Mann der Welt ist mit 112 Jahren in Grossbritannien gestorben. Der frühere Lehrer und Ingenieur Bob Weighton aus dem Städtchen Alton war für sein hohes Alter noch relativ rüstig. «Er starb am Donnerstag friedlich im Schlaf an seinem Krebs», teilte seine Familie mit. «Bob war ein aussergewöhnlicher Mann.» Er sei in vielerlei Hinsicht ein grosses Vorbild gewesen.

Der Senior lebte nach Angaben des Guinness Buch der Rekorde in einem Altersheim für betreutes Wohnen. Er hatte eine grosse Familie: drei Kinder, von den noch zwei leben, zehn Enkel und 25 Urenkel. «Ich habe das Leben so genommen, wie es kam», sagte Weighton einmal in einem Video. Er musste mehrmals operiert werden, etwa an der Hüfte, und habe auch Malaria gehabt. «Ich habe überlebt - hier bin ich.»

Weighton hatte den Rekord-Titel erst im vergangenen Februar von Chitetsu Watanabe übernommen. Der Japaner war kurz vor dem 113. Geburtstag gestorben. Dessen Rezept für ein langes Leben lautete: viel lächeln, wenig ärgern und täglich Sport und Matheaufgaben.