2,1 Milliarden für die Armee

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Beschaffungen Die längere Lebensdauer der F/A-18-Kampfjets und der Kauf von Munition sind die Schwerpunkte der Armeebotschaft 2017, über die die Räte voraussichtlich im Juni befinden. Gestern hat die Armeespitze die geplanten Beschaffungen vorgestellt.

Insgesamt beantragt sie für Rüstung und Immobilien Kredite von 2,1 Milliarden Franken. Es sei wichtig, die Ausrüstung der Armee auf einem guten Niveau zu halten, sagte Verteidigungsminister Guy Parmelin auf dem Militärflugplatz Payerne. Zusammen mit Armeechef Philippe Rebord und Rüstungschef Martin Sonderegger stellte er die geplanten Beschaffungen vor.

450 Millionen Franken will der Bundesrat in die Verlängerung der Lebensdauer der F/A-18-Jets investieren. Es gehe darum, Sicherheitslücken im Luftraum zu vermeiden und Spielraum bei der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge zu erhalten, sagte Parmelin. Mit den ­ 450 Millionen Franken sollen unter anderem die Flugzeugstruktur verstärkt, einzelne Systeme ersetzt und neue Radarlenkwaffen gekauft werden. Der Prozess für die Beschaffung neuer Jets steht nach dem Volksnein zum Gripen-Kauf ganz am Anfang. Ab 2025 sollen die ersten neuen Jets eintreffen. (sda)