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Zuerst war der Vokuhila, dann kam Beckham

Früher hatten Fussballer einfach Haare. Ob gescheitelt oder nach hinten gekämmt, war ganz einerlei. Die Mannen in kurzen Hosen wollten durch fussballerische und nicht haarige Extravaganzen auffallen. Das scheint lange her. Eine Übersicht.

Früher hatten Fussballer einfach Haare. Ob gescheitelt oder nach hinten gekämmt, war ganz einerlei. Die Mannen in kurzen Hosen wollten durch fussballerische und nicht haarige Extravaganzen auffallen. Das scheint lange her. Eine Übersicht.

Günter Netzers Frisur ist eine der wenigen Kontinuitäten im deutschen Fussball. Die von links nach rechts gescheitelte «Matte», welcher der ehemalige Bundesligaspieler und Fussball-Kommentator fast 40 Jahre treu blieb, ist mittlerweile mindestens so legendär wie «der Rebell am Ball» selbst.

Die 1980er-Jahre richteten auf den Köpfen vieler Fussballprofis ein Massaker an. Vorne kurz, hinten lang (Vokuhila)und im Gesicht einen Schnauz, so rannten ganze Nationalmannschaften über den Platz. Den gewaltigsten aller Vokuhilas trug bis in die 1990er-Jahre aber Mike Werner von Hansa Rostock.

In den 1990er-Jahren trafen elfenhafte Langhaar-Blondinen wie Alain Sutter im Mittelfeld auf den «Iggy Pop des Fussballs» Stefan Effenberg, während «Nackenwelle» Rudi Völler mit seinen Locken Furore machte.

Seit den Nullerjahren müssen Fussballer-Frisuren nicht mehr nur geschnitten, sondern auch mit viel Gel gestylt werden. Fussball-Diva Cristiano Ronaldo gilt in dieser Hinsicht bis heute als stilbildend. Keine Pause ist ihm zu kurz, sein Haar zu richten.

Schuld am ganzen Gerede um Fussballer und ihre Frisuren ist ja eigentlich nur einer: David Beckham. Der Engländer, viel zu hübsch, um Fussball zu spielen, war schon vor 15 Jahren mehr mit seinem Äusseren als mit seinen Toren beschäftigt. Ob Glatze, Irokese, Tolle oder Haarband, was «Beck» sich frisieren lässt, wird Trend. Seit einigen Jahren ist er seinem «Undercut» mit rasierten Schläfen treu – und die ganze Männerwelt eifert ihm einmal mehr nach.

Der Schwede Zlatan Ibrahimovic ist nicht nur einer der besten Stürmer seiner Zeit, er hat auch dazu beigetragen, den Männer-Dutt zu etablieren. Der Mann von heute zwirbelt zuerst gekonnt seine Haare am Hinterkopf und fegt danach seine Gegner brutal vom Platz. (kaf)

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