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ZÜRICH: Hoher Empfang für die Weltmeister

Das Schweizer Berufsnationalteam, das bei den World Skills sensationell zwanzig Medaillen abräumte, ist wieder in der Schweiz. Es wurde gestern feierlich in Zürich empfangen.

Das an den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi höchst erfolgreiche Schweizer Berufsnationalteam ist gestern in Zürich von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann empfangen worden. Der Bundesrat zeigte sich «stolz auf unsere hervorragenden Schweizer Lernenden».

Bereits über den Kurz­nachrichtendienst Twitter hatte Schneider-Ammann dem Swiss-Skills-Team zum «herausragenden Erfolg» gratuliert. Das Berufsnationalteam habe die «beste Visitenkarte für die Schweizer Berufsbildung» abgegeben. Bundespräsidentin Doris Leuthard schloss sich den Ehrbekundungen an: «Ich bin stolz auf unsere jungen Berufsleute», schrieb sie.

Angehörige, Sponsoren und Fans beim Empfang

Die Helden von Abu Dhabi wurden nach der Landung in Kloten in der Messe Zürich offiziell begrüsst und gefeiert. Zahlreiche Angehörige, Sponsoren, Supporter und Fans wohnten dem Empfang bei. «Wir sind nicht nur in der Berufswelt, sondern auch im Feiern Weltmeister», sagt Berufsbildungsexperte Alex Piazza, der in Zürich dabei war. Mit Abstand am lautesten gefeiert habe die Delegation aus dem Kanton Obwalden. «Sie hatten Kuhglocken dabei und veranstalteten einen Heidenlärm. Es war genial», sagt Piazza.

Das Schweizer Team hatte an den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi so gut abgeschlossen wie nie zuvor. Es gewann gleich zwanzig Medaillen, davon elf goldene. Damit belegten die Schweizer in der Nationenwertung hinter China den zweiten Platz. Ihr Erfolg wurde als «historisch, überragend und überraschend» bezeichnet.

Akribische Vorbereitung in der Freizeit

Insgesamt waren 38 junge Schweizerinnen und Schweizer an die Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi gereist. Sie ­hatten sich vom 14. bis 19. Oktober mit rund 1300 Teilnehmern aus 58 Ländern gemessen.

Sie alle haben eine normale Berufslehre absolviert und sich erst in den vergangenen Monaten – grösstenteils in der Freizeit – auf den Event vorbereitet. Ihr Erfolg sei daher umso eindrücklicher, meint Alex Piazza. «Die Welt wusste bereits, dass die Schweiz ein gutes Berufsbildungssystem hat. Aber dass wir auch mental derart stark sind, dürfte für viele eine Überraschung gewesen sein.» (sda/red)

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