ZÜRICH: Apple-Mitarbeiter verbrennt sich an überhitzten Akku

Ein iPhone-Akku hat sich im Apple Store erhitzt, als ein Mitarbeiter ihn ausgebaute. Der Mitarbeiter verbrannte sich, sieben Personen mussten medizinisch betreut werden.

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Im Apple Store in Zürich erhitzte sich der Akku eines iPhones. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Im Apple Store in Zürich erhitzte sich der Akku eines iPhones. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Kurz nach 10.00 Uhr baut am Dienstagmorgen ein Mitarbeiter im Zürcher Apple Store den Akku eines iPhones aus, als es passiert: Der Akku überhitzt, beginnt zu rauchen und verbrennt den Mitarbeiter leicht an der Hand.

Aufgrund des Rauches werden die Zürcher Stadtpolizei und die Feuerwehr aufgeboten. Schutz & Rettung rückt mit einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr, mehreren Krankenwagen und einem Noteinsatzfahrzeug an. Doch in der Zwischenzeit hat das Personal des Apple Stores bereits gehandelt und Quarzsand über den erhitzten Akku gestreut. Dadurch wurde der Rauch eingedämmt und konnte mit der Lüftung abgesogen werden. Trotzdem mussten sieben Personen medizinisch betreut werden.

Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich stellten den Akku und das iPhone sicher. Sie wollen gemäss Stadtpolizei Zürich im Labor untersuchen, was zur Überhitzung des Akkus führte. (Stapo/mha)