Wie man etwas erreicht

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Psychologie heute Juli 2017

Einmal angenommen, Sie sind nicht zufrieden mit Ihrem Tisch im Restaurant? Was tun Sie? Sich bitterlich beklagen über den zugewiesenen Platz, das ist in der Regel nicht der richtige Weg. Sie sollten Ihre Emotionen zügeln - und stattdessen zuerst das Restaurant loben. So gehen Profis vor, wenn sie etwas erreichen wollen. Diesen und andere Tricks vermittelt «Psychologie heute» in ihrer Titelgeschichte. Denn, sagt der Autor Kishor Sridhar, «Beeinflussung heisst, sich nicht nur darauf zu fokussieren, was man selbst will, sondern vor allem darauf, was der andere will».

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Gehirn & Geist 07/2017

Wie wir werden

Vieles ist veränderbar am Menschen, nicht aber seine Persönlichkeit. Im Altertum führte man sie auf die Säftelehre zurück, heutige Psychologen beschreiben die Menschen in ihrer Verschiedenheit anhand von fünf Dimensionen: Extraversion (Geselligkeit), Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, emotionale Stabilität, Offenheit für neue Erfahrungen. Persönlichkeit scheint von Anfang an festgelegt zu sein, einerseits durch genetische Prägung, andererseits durch frühe Erfahrungen, die ein Mensch schon im Mutterleib macht. «Gehirn & Geist» erklärt, wie daraus unterschied­liche Hirnstrukturen und ganz verschiedenartige Prägungen entstehen.

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Philosophie Magazin Sonderheft

«Ich bin Dynamit»

Viele, sehr viele berufen sich auf Friedrich Nietzsche: Die Lebensphilosophie, die Kritische Theorie, die gesamte Postmoderne haben sich von ihm inspirieren lassen. Nationalsozialisten und Faschisten sahen in ihm einen Vordenker. «Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit», hat er selber über sich gesagt. Ein Sonderheft des «Philosophie Magazins» erkundet nun Nietzsches Sprengkräfte. «Ich bin gegen die Entschärfung von Nietzsche», sagt der Publizist Rüdiger Safranski. «Nietzsche zum halben Preis finde ich ein wenig langweilig. Wir brauchen auch den bösen Nietzsche.»

Rolf App