Wie der Mensch zur Maus kam

Und das noch

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Was sich gegenseitig nützt, findet sich. So ist es mit den Mäusen und den Menschen gegangen. Vor 12000 Jahren sind diese Menschen sesshaft geworden, haben das erste Getreide geerntet – und schon waren die gefrässigen Nager da und haben sich den Bauch vollgeschlagen. Das zumindest hat man bisher geglaubt. Nun aber zeigen Forschungen aus Israel: Schon dreitausend Jahre früher sind Mäuse dankbar im Gefolge der Jäger umhergezogen. Sie haben von dem gelebt, was der Mensch weggeworfen hat. Dem war das in den Anfängen durchaus recht. Erst später, als er dann Vorräte anlegte, trübte sich die Beziehung zur Hausmaus – und ist bis heute keine besonders freundliche geblieben. (R. A.)