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Wie das Weltall auf einen Schlag grösser wurde

Ihre wesentlichen Fortschritte verdankt die Astronomie der Technik, genauer: den Teleskopen auf der Erde und im Weltraum. Dank ihnen hat sie erkannt, wie gross das Universum ist – und wie reich an Galaxien. Davon später mehr.
Rolf App
Zwilling der Milchstrasse: die Galaxie NGC 7331.

Zwilling der Milchstrasse: die Galaxie NGC 7331.

Ihre wesentlichen Fortschritte verdankt die Astronomie der Technik, genauer: den Teleskopen auf der Erde und im Weltraum. Dank ihnen hat sie erkannt, wie gross das Universum ist – und wie reich an Galaxien. Davon später mehr.

Tag und Nacht. Mit der Winterzeit entfallen die doppelten Zeitangaben des Sommerhalbjahrs. Die Sonne geht am 1. November um 7.09 Uhr auf und um 17.03 Uhr unter. Bis zum Monatsende verschiebt sich der Sonnenaufgang auf 7.51 Uhr, der Sonnenuntergang auf 16.27 Uhr.

Der Mond. Am Mittwoch steht der Mond um 18 Uhr nah bei den Planeten Venus und Saturn. Er befindet sich nach dem gestrigen Neumond in der zunehmenden Phase. Am 7. November steht er im Ersten Viertel, am 14. ist Vollmond. Dann wird er wieder zur Sichel, über das Letzte Viertel (21.) bis zum Neumond am 29.11..

Die Planeten. Merkur bleibt unsichtbar, Venus, Mars und Saturn stehen am Abendhimmel. Venus geht früh im Südwesten unter (18.31 Uhr am 1., 19.13 Uhr am 30. November), Mars weiter südlich gegen 21.30 Uhr. Nur zum Monatsbeginn ist Saturn tief am Südwesthimmel zu sichten. Am Morgenhimmel steht Jupiter. Er geht am 1. November um 4.32 Uhr auf, am 30. schon um 3.08 Uhr.

Sternenhimmel. Das Sternenzelt ist stark herbstlich geprägt. Im Westen ist zwar noch das Sommerdreieck aus den hellen Sternen Deneb, Wega und Atair zu sehen, im Süden aber kann man zur Standardbeobachtungszeit (23 Uhr am 1., 22 Uhr am 15. und 21 Uhr am 30. November) bereits das Quadrat des Sternbilds Pegasus, daran gegen Südosten anschliessend die Andromeda, dann Perseus und, tiefer stehend, den markanten Orion sehen. Andromeda und Pegasus beschäftigen uns auch bei unserem Thema.

Die Galaxien. 1923 machte Edwin Hubble mit dem Teleskop des Mount Wilson Observatory in Südkalifornien Aufnahmen des Andromeda-Nebels. Eines Nachts bemerkte er drei neue Sterne, er wurde Zeuge einer Supernova-Explosion. Sie erlaubte es ihm, die Entfernung zu messen – und zu erkennen, dass sich der Nebel weit ausserhalb der Milchstrasse befand. Die Andromeda-Galaxie, wie wir sie heute nennen, ist mit drei Millionen Lichtjahren die uns am nächsten stehende Galaxie. Dass es noch viele andere Galaxien gibt, und dass das Universum viel grösser ist als gedacht, das hat die Astronomie seither mit immer genaueren Teleskopen herausgefunden. Wegen ihrer vergleichbaren Grösse wird etwa die Spiralgalaxie NGC 7331 als Zwilling der Milchstrasse bezeichnet. Sie liegt im Sternbild Pegasus und ist etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernt.

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