Wettkämpfe im Gang – acht Verletzte im Spital

Nach dem verheerenden Gewitter vom Donnerstag in der Region Biel hat das örtliche Spital 37 der 39 Verletzten medizinisch versorgt. Die meisten konnten das Spital wieder verlassen. Insgesamt acht Personen befanden sich am Freitagmorgen noch im Spital.

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Die Wettkämpfe sind nach dem Sturm am Freitagmorgen wieder aufgenommen worden. (Bild: Keystone)

Die Wettkämpfe sind nach dem Sturm am Freitagmorgen wieder aufgenommen worden. (Bild: Keystone)

Helfer bei den Aufräumarbeiten. (Bild: Keystone)
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Gespenstische Stimmung nach dem Sturm: ein Einsatzfahrzeug in Ipsach, einem Standort des Turnfestes. (Bild: Keystone)
Der Sturm wütete mit grosser Macht. (Bild: Keystone)
Der Wind knickte selbst starke, hohe Zäune. (Bild: Keystone)
Fassungslosigkeit: Das Turnfest wurde bereits zum zweiten Mal von einem Sturm heimgesucht. (Bild: Keystone)
Eine starke Böe brachte dieses Festzelt beinahe zum Einsturz. (Bild: Keystone)
Auch dieser Fahne machte der Sturm den Garaus. (Bild: Keystone)
Konstruktionen knickten im Sturm wie Zündhölzer ein. (Bild: Keystone)
Ein Bild der Verwüstung auf einem Festplatz des Turnfestes. (Bild: Keystone)
Aufräumarbeiten nach dem Sturm vom Donnerstagabend. (Bild: Keystone)
Die Schäden am Material sind beträchtlich - ganz abgesehen von den Verletzten, die der Sturm forderte. (Bild: Keystone)
Helfer stellen ein umgekipptes mobiles WC wieder auf. (Bild: Keystone)
Der Sturm richtete grosse Zerstörungen an. (Bild: Keystone)

Helfer bei den Aufräumarbeiten. (Bild: Keystone)

Eine schwerverletzte Person hatte nach Bern überführt werden müssen, wie die Spitalverantwortlichen am Freitag mitteilten. Insgesamt 30 Personen erlitten leichte Verletzungen, sechs Personen mittelschwere. Sie mussten zum Teil operiert werden. Die Spitalverantwortlichen loben in ihrer Mitteilung die Zusammenarbeit der Einsatzdienste, Rettungskräfte und Ambulanzen. Alles habe sehr gut funktioniert.

(Quelle:SRF)

Im Spitalzentrum Biel sei das für besondere Ereignisse vorgesehene Dispositiv ausgelöst worden. Über 60 zusätzliche Leute standen im Einsatz, darunter viele Ärzte und Pflegefachleute.

Das Eidgenössische Turnfest in Biel war am Donnerstagabend bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche von einem schweren Unwetter heimgesucht worden. Beim ersten Sturm am 14. Juni hatte es lediglich drei Leichtverletzte gegeben.

Rettungsdienste, Polizei, Zivilschutz und private Helfer sowie ein Care-Team standen im Grosseinsatz. Laut Angaben des VBS vom Freitag leisteten zudem rund 180 Militärangehörige Hilfe. Sie unterstützten die Betreuung und Evakuierung von Verletzten und halfen die Nacht über bei den Aufräum− und Instandstellungsarbeiten.

Am Freitag wurden am Turnfest die Wettkämpfe wieder aufgenommen, wie Mediensprecherin Renate Good auf Anfrage sagte. Der Wettkampf, der am Donnerstag wegen des Sturms abgebrochen werden musste, soll am Sonntag nachgeholt werden.

Bedauern und Betroffenheit
Der bernische Regierungsrat ist betroffen von den Ereignissen vom Donnerstagabend. Die Kantonsregierung drückte den Betroffenen ihr Mitgefühl aus, wie sie in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Gleichzeitig dankte der Regierungsrat auch allen Rettungskräften für ihren grossen Einsatz.

Nationalratspräsidentin Maya Graf drückte am Freitagmorgen ihr Bedauern über die Folgen des Unwetters am Turnfest aus. Sie wünsche im Namen des Rates allen Verletzten rasche und gute Genesung, sagte Graf zu Beginn des letzten Sessionstages.

Den Organisatoren und den Turnerinnen und Turnern wünsche sie die Kraft, einen guten Abschluss des Turnfestes zu finden. Dieses sei von sehr viel Pech verfolgt gewesen. (sda)

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