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Weshalb hat der Februar nur 28 Tage?

Gute Frage

«Unser Kalender ist eine Mischung aus einem Mond- und einem Sonnenkalender», erklärt Manfred Becker-Huberti, katholischer Theologe und Brauch- tumsexperte. Vor Cäsar – also vor dem Jahr 44 vor Christus – hatte das Jahr lediglich zehn Monate, die jeweils 27 Tage lang waren, was ungefähr jener Zeit entspricht, welche der Mond für ein Umkreisen der Erde braucht (27 Tage und 7 Stunden). Zudem begann das Jahr damals im März.

Doch mit zehn Monaten à 27 Tage gab es ein heilloses Durcheinander mit den Jahreszeiten. Deshalb wurden zwei neue Monate am Jahresende eingefügt – der Januar und der Februar. Und die Monate wurden auf 30 und 31 Tage verlängert. Übrig blieben 28 Tage, die man dem letzten Monat zuwies, dem Februar.

«Da war es am unauffälligsten», meint Becker-Huberti. Der Februar hatte keine symbolische Bedeutung – anders als etwa der Juli, der nach Julius Cäsar benannt ist, oder der August, der den Kaiser Augustus würdigt (beide haben 31 Tage bekommen). Unter Cäsar wurde auch verfügt, dass das Jahr künftig im Januar beginnt. Also wurde aus dem zuvor letzten Monat Februar nun der zweite. Weil der Kalender so aber immer noch nicht präzise das Naturjahr widerspiegelte, wurde alle vier Jahre ein Schalttag eingeführt. Natürlich im Februar. (kam/BZ)

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