Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wenn der Ruhm vergeht

Paparazza

Ein besonders reizendes Hobby der Gossip-Gemeinschaft war es schon immer, abgehalfterte Stars bei ihrem Verfall zu beobachten. Einer von ihnen ist Hollywood-Schauspieler Matthew Perry, besser bekannt als Chandler Bing aus der Erfolgsserie «Friends» (1994–2004). Der Gegensatz zwischen dem gigantischen Ruhm, den die sechs Hauptdarsteller mit der weltweiten Hit-Serie um sechs New Yorker Freunde erlangten, und Perrys offensichtlichen Suchtproblemen übt die Faszination eines Autounfalls aus: Man will eigentlich nicht hinsehen, ertappt sich aber dennoch.

Aus dem witzigen Schauspieler, ohne welchen die Serie nicht halb so lustig gewesen wäre, ist ein aufgedunsener älterer Mann geworden. In der Graham-Norton-Show fiel er zuletzt vor allem mit einem eigenartigen Zungenschlag auf. «Neue Schock-Fotos» zeigen ihn dieser Tage fix und fertig in New York. Dort spielte er bis Samstag in seinem ersten selbst geschriebenen Theaterstück – einen Alkoholiker. Und was lernen wir daraus? Gar nichts. Ausser: Sic transit gloria mundi («So vergeht die Herrlichkeit der Welt»). Und diese Erkenntnis ist noch wesentlich älter als die Lieblingsserie der Generation X.

Odilia Hiller

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.