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Wenn der Fortschritt weh tut

5 Prozent der Schweizer Bevölkerung bezeichnet sich als elektrosensibel. Sie leiden nicht nur an der Strahlung, sondern auch darunter, dass Elektrosensibilität nicht offiziell als Krankheit anerkannt ist. Ein Besuch in einer Selbsthilfegruppe.
Für Elektrosensible ein Unort: Haus mit Telekommunikationsantenne. (Bild: fotolia)

Für Elektrosensible ein Unort: Haus mit Telekommunikationsantenne. (Bild: fotolia)

Der Segen des Fortschritts ist für sie ein Fluch: Elektrosensible bekommen die negative Seite von schnurloser Telefonie und schnellem mobilen Internet buchstäblich am eigenen Leib zu spüren, tagtäglich. 5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer bezeichnen sich laut einer repräsentativen Umfrage als elektrosensibel. Sie sind der Überzeugung, dass Elektrosmog sie krank macht. Der Kampf an ihrem Leiden ist ein doppelter. Einerseits müssen sie im Alltag Orte mit Strahlung meiden und nach Hilfsmitteln wie schützenden Textilien suchen, was das soziale Leben beeinträchtigt. Anderseits müssen sie sich dagegen wehren, dass ihr Leiden nicht ernst genommen wird. Denn Elektrosensibilität ist in der Schweiz nicht offiziell als Krankheit anerkannt. (red.)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 19. September.

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