Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WELTTAG DES SCHLAFES: Mit diesen acht Tipps schlafen Sie besser

Viele Personen in der Schweiz leiden unter Schlafproblemen; manche nehmen deswegen Schlafmittel. Dabei können auch eine mit Schokolade gefüllte Banane oder mehr Ausdauersport helfen.
Marlen Hämmerli
Damit es nicht soweit kommt: Hausmittel wie Milch mit Honig können für besseren Schlaf sorgen. (Bild: Fotolia)

Damit es nicht soweit kommt: Hausmittel wie Milch mit Honig können für besseren Schlaf sorgen. (Bild: Fotolia)

Wer kennt das nicht? Die Uhr tickt, man sollte schlafen, kann aber nicht. In der Schweiz leidet etwa jede vierte Person Schlafstörungen, hat also Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Das geht aus der aktuellsten Gesundheitsbefragung des Bundesamts für Statistik hervor. Frauen leiden dabei häufiger unter Schlafstörungen als Männer und greifen doppelt so oft zu Schlafmitteln.
Dabei können Schlafprobleme auch auf andere, gesündere Weise gelöst werden. Zum Welttag des Schlafes, der am Freitag begangen wurde, hier einige Tipps:

Banane mit Schokolade wirkt schlaffördernd

Auf sehr fettige und üppige Abendessen sollte verzichtet werden, da Schlafen und gleichzeitig verdauen schwerfällt. Schlaffördernd sind hingegen Lebensmittel wie Milch mit Honig oder Banane mit Schokolade. Denn diese Nahrungsmittel enthalten einerseits den Botenstoff Serotonin, der unter anderem entspannend und ermüdend wird. Andererseits enthalten sie die Aminosäure L-Tryptophan. Daraus gewinnt der Körper noch mehr Serotonin und ausserdem das Schlafhormon Melatonin.

Kein Alkohol vor dem zu Bett gehen

Ein sehr guter Wecker ist die Blase. Deshalb sollte vor dem zu Bett gehen nicht mehr viel getrunken werden. Das gilt auch für Bier, Wein und andere alkoholische Getränke. Zwar ist es nach einem Glas Rotwein einfacher, einzuschlafen. Doch sorgen die Abbaustoffe des Alkohols dafür, dass man eher wieder aufwacht. Geschieht das, darf man nichts essen und kein helles Licht einschalten. Beides macht wach. Auch sollte man nicht auf die Uhr sehen, da das Druck ausübt.

Kaffee hält wach

Nicht alle reagieren gleich sensibel auf Kaffee. Je nachdem sollte darauf verzichtet werden. Denn Koffein gelangt schnell ins Gehirn und sorgt dort dafür, dass der körpereigene Botenstoff Adenosin nicht an bestimmte Rezeptoren andocken kann. Normalerweise signalisiert Adenosin dem Körper, müde zu werden, was dann aber wegen des Koffeins nicht geht.

Regelmässiger Ausdauersport hilft

Sportler schlafen besser, denn die Anstrengung hilft, Stress abzubauen. Die Schlafspezialisten des Zentrums für Schlafmedizin am Kantonsspital St.Gallen empfehlen hierzu regelmässigen Ausdauersport. Jedoch kann Sport im ersten Moment auch anregend wirken, weshalb er nicht drei Stunden vor der Schlafenszeit betrieben werden sollte.


Ein ruhiges, kühles und dunkles Schlafzimmer

Massgebend für einen guten Schlaf ist auch die Schlafumgebung. Im Zimmer sollte es ruhig, kühl und die Luft sollte frisch sein. Helle Lampen – und sei es nur das Display des Weckers – können den Schlaf bereits stören.

Die Sorgen auf morgen verschieben

Personen, die nachts ins Grübeln kommen, sollten neben dem Bett Stift und Notizblock aufbewahren. So können sie störende Gedanken notieren und die zu erledigende Dinge auf den nächsten Tag verschieben.

Nach 30 Minuten wieder aufstehen

Zuletzt noch eines: Wer verzweifelt versucht, einzuschlafen, wird wieder wach. Wenn also die Uhr tickt, 30 Minuten vergehen und der Schlaf nicht kommt, ist es das Beste, wieder aufzustehen. Generell sollte man erst ins Bett, wenn man auch müde ist.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.