WECHSEL: Steffi Buchli verlässt das SRF

Die 38-jährige Sportmoderatorin und -redaktorin Steffi Buchli verlässt das Schweizer Fernsehen SRF. Sie übernimmt die Programmleitung von "MySport", dem Sportsender des Kommunikationsanbieters UPC.

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Steffi Buchli kehrt dem Schweizer Fernsehen den Rücken. (Bild: Miriam Kuenzli/SRF)

Steffi Buchli kehrt dem Schweizer Fernsehen den Rücken. (Bild: Miriam Kuenzli/SRF)

Die Zürcherin war seit 2003 in verschiedenen Funktionen bei SRF Sport tätig, wie der Fernsehsender mitteilt. Seit 2006 ist sie zudem Moderatorin von "Sport Aktuell" und "Sport live". Von 2009 bis Ende 2016 präsentierte sie die Hintergrundsendung «sportlounge». Ab 2012 moderierte Steffi Buchli an der Seite von Rainer Maria Salzgeber die «Sports Awards».

In den vergangenen Jahren führte Buchli zudem durch verschiedene Grossanlässe, zuletzt durch die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. An der Ski-WM St.Moritz 2017 moderierte sie den Talk «Champiuns». Im vergangenen Jahr wurde Steffi Buchli bei der Umfrage der Branchenzeitschrift "Schweizer Journalist" zudem zur Sportjournalistin des Jahres gewählt. Bevor Buchli zu "MySports" wechselt, wird sie am 24. April auf SRF 1 das Zürcher Sechseläuten kommentieren. Voraussichtlich im Sommer übernimmt sie beim Sportsender "MySports" neue Aufgaben als Programmleiterin und Moderatorin.

Die 38-Jährige hat immer wieder polarisiert - wegen ihrer markanten roten Kurzhaarfrisur, ihren grossflächigen Tattoos und vor allem wegen ihrer Mutterschaft, an der sie ihre Anhänger (und Gegner) in den sozialen Medien rege teilnehmen liess und wegen der sie viel Unmut auf sich zog. Buchli hatte sich nämlich "erdreistet", nach vier Monaten Babypause an die Sommerspiele zu reisen - und sah sich plötzlich als Ziel eines veritablen Shitstorms.

Ab der kommenden Saison besitzt die "MySports"-Betreiberin UPC die Übertragungsrechte für das Schweizer Eishockey, wie UPC mitteilt. Ab dieser Saison sollen mit dem neuen Sender Live-Sport-Übertragungen mit eigenen Redaktionen in allen Sprachregionen angeboten werden. Zugang zum neuen Sender sollen über drei Millionen Haushalte haben. (red.)

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