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Was wird bei einer Autopsie gemacht? Und was nicht?

Eine Autopsie (auch Obduktion, oder Sektion genannt) ist eine ­eingehende äussere und innere Untersuchung des Verstorbenen. Sie wird von einem Pathologen unter Wahrung der Würde der verstorbenen Person durchgeführt.

Eine Autopsie dauert meist zirka zwei bis drei Stunden, wobei es auch nur Teilautopsien gibt. Eine Autopsie hinterlässt keine oder kaum sichtbare Spuren. Das einzige Organ, das mit entsprechender Zustimmung im Rahmen einer Autopsie zur Transplantation entnommen werden kann, ist die Hornhaut. Die Kosten einer Obduktion trägt das Spital.

Gründe aus Sicht der Familie:

Gründe aus Sicht der Ärzte:

Rechtliche Grundlagen:

Eine Autopsie muss durchgeführt werden, wenn die Strafverfolgungsbehörden eine Autopsie zur Aufdeckung strafbarer Handlungen anordnen. In diesem Fall wird die Autopsie nicht von einem ­Pathologen, sondern einem Gerichtsmediziner durchgeführt. Eine Autopsie muss auch dann durchgeführt werden, wenn der Verdacht auf eine Krankheit besteht, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. In beiden Fällen können die Angehörigen ihre Zustimmung zur Autopsie nicht verweigern. Abgesehen von diesen beiden Ausnahmefällen wird eine Autopsie nur dann durchgeführt, wenn eine Zustimmung durch die Angehörigen oder des Verstorbenen (zu Lebzeiten schriftlich festgehaltene Einwilligung) vorliegt.

Hinweis

Quelle: Universitätsspital Zürich, Institut für klinische Pathologie

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