Was erlaubt ist

Die Eidgenössische Zivilstandsordnung regelt in der Schweiz die Namenwahl. «Darin heisst es nur, dass Zivilstandsbeamte Vornamen zurückweisen müssen, die das Interesse des Kindes verletzen.

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Die Eidgenössische Zivilstandsordnung regelt in der Schweiz die Namenwahl. «Darin heisst es nur, dass Zivilstandsbeamte Vornamen zurückweisen müssen, die das Interesse des Kindes verletzen. Dazu gehören etwa Namen, die das Kind der Lächerlichkeit preisgeben», sagt Willy Zimmermann, Leiter des Regionalen Zivilstandsamtes St. Gallen. Namen von Diktatoren gehören also nicht auf die Namenliste, ebenso wenig jene von öffentlichen Figuren, über die sich ohnehin schon alle lustig machen. Dass er einen Namen ablehne, komme «höchst selten» vor, sagt Zimmermann. Würden werdende Eltern aber etwa «Margritli» für ihre Tochter wählen, würde er das Gespräch mit ihnen suchen. «Ich rate in einem solchen Fall, einen unverfänglichen Zweitnamen zu wählen. Sollte das Kind unglücklich mit seinem ersten Namen sein, kann es später den zweiten Namen als Rufnamen verwenden.» (dbu)