Warum uns putzen guttut

Mit dem Frühling erwacht die Lust auf eine blitzblanke Wohnung. Für viele ist Putzen ein Graus. Dabei kann es glücklich machen, wie mehrere Ratgeber zeigen.

Melissa Müller
Drucken
Teilen
Weg mit dem Wintermief: Ein Fensterputz kann das Wohlbefinden steigern – für Körper, Herz und Seele. (Bild: Fotolia)

Weg mit dem Wintermief: Ein Fensterputz kann das Wohlbefinden steigern – für Körper, Herz und Seele. (Bild: Fotolia)

Mancher Putzmuffel delegiert die Drecksarbeit an die Putzfrau. «Ich mag meine Zeit lieber mit wichtigeren Dingen verbringen», sagen viele. Ein gravierender Fehler, findet die Finnin Maria Antas. In ihrem Buch «Wisch und weg» fordert die Tochter einer Putzfrau auf, sich mit seinem eigenen Schmutz zu beschäftigen. Die Literaturwissenschafterin sieht das Reinemachen als sinnvolle Tätigkeit, bei der sie die Gedanken kreisen lässt und auf kreative Ideen kommt. Wer selber putzt, kann besser nachdenken und gewinnt an Klarheit.

Das findet auch die Philosophin Nicole C. Karafyllis, die das Buch «Putzen als Passion» geschrieben hat. Das Schrubben und Abstauben sei eine anspruchsvolle Tätigkeit, die Entspannung, Kontemplation und Fitness bringt.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 7. April.

Aktuelle Nachrichten