Von Weltbild zu Weltbild

Der Astrophysiker Harry Nussbaumer untersucht, wie sich die Vorstellung verändert hat, die sich die Astronomen vom Universum gemacht haben. Am Mittwoch referiert er in St. Gallen.

Rolf App
Merken
Drucken
Teilen
Es ist ein Blick zurück in die Zeit, den das Hubble Space Telescope hier wirft. (Bild aus: Harry Nussbaumer, «Das Weltbild der Astronomie»)

Es ist ein Blick zurück in die Zeit, den das Hubble Space Telescope hier wirft. (Bild aus: Harry Nussbaumer, «Das Weltbild der Astronomie»)

ST. GALLEN. Der Kreis ist die perfekte Form. Das glaubten die Griechen. Und weil Gott nichts Unperfektes schaffen kann, müssen die Himmelskörper perfekten Bahnen folgen – und die Erde im Zentrum stehen. So sah das Weltbild aus, dem die Antike und das christliche Mittelalter anhingen. Der Astrophysiker Harry Nussbaumer untersucht in einem Vortrag, den er morgen in St. Gallen hält, und in zwei Büchern den Wandel dieses Weltbildes in der Renaissance und im 20. Jahrhundert. Denn auch Johannes Keplers Modell des Universums wird keinen Bestand haben.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 3. November.