Von der Zukunftsmusik zum Alltagsbestandteil

Was noch immer etwas nach Science-Fiction tönt, ist in den vergangenen paar Jahren zur Realität geworden: Spezielle Drucker sind mittlerweile in der Lage, aus digitalisierten Modellen und mit unterschiedlichsten Materialien Schicht für Schicht dreidimensionale Objekte zu erschaffen.

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Schicht für Schicht entsteht beim 3D-Druckverfahren ein reales Objekt.

Schicht für Schicht entsteht beim 3D-Druckverfahren ein reales Objekt.

Was noch immer etwas nach Science-Fiction tönt, ist in den vergangenen paar Jahren zur Realität geworden: Spezielle Drucker sind mittlerweile in der Lage, aus digitalisierten Modellen und mit unterschiedlichsten Materialien Schicht für Schicht dreidimensionale Objekte zu erschaffen. Zwar ist das Vorgehen noch immer langwierig und teuer. Doch der Fortschritt bei Geräten und Druckmaterialien ist enorm, die Anwendungsbereiche schier grenzenlos – ob Maschinenbau oder Medizin, ob Kleiderindustrie oder Kunstbetrieb. Diente der 3D-Druck ursprünglich der Herstellung von Prototypen, sollen dereinst mit speziellen Bio-Printern passgenaue Implantate wie etwa Hüftgelenke aus Stammzellen hergestellt werden, welche der Körper nicht abstösst. Und im Emirat Dubai ist mittels 3D-Druck der Bau eines 185 Meter hohen Bürogebäudes in Planung – samt gedruckter Innenausstattung und gedrucktem Mobiliar. Der anfängliche Hype um die Technologie hat sich in den letzten Monaten zwar wieder etwas gelegt. Doch Experten sind sich sicher: Dem 3D-Druck gehört die Zukunft. Nicht zwingend bei standardisierter Massenware, wohl aber bei extrem spezifischen und individualisierten Produkten. (sg/red.)