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Vom Glück, nichts zu kaufen

Manche Mode-Liebhaberin unterzieht sich derzeit einem Shopping-Verbot. Während einer Zeitspanne – zum Beispiel der jetzt laufenden Fastenzeit vor Ostern – kauft sie weder Klamotten noch Kosmetik.

Manche Mode-Liebhaberin unterzieht sich derzeit einem Shopping-Verbot. Während einer Zeitspanne – zum Beispiel der jetzt laufenden Fastenzeit vor Ostern – kauft sie weder Klamotten noch Kosmetik. Das «Shopping-Fasten» gegen den Konsumwahn hat sich aus asketischen Strömungen in den USA entwickelt. In Blogs tauschen kaufmüde Menschen bereits Erfahrungen aus. Und erkennen: Man spart Zeit, Geld und Energie. Der Verzicht macht sogar kreativ. Er zwingt die Fashionista, den eigenen Schrank zu erforschen. Wie eine Archäologin wühlt sie sich durch die Kleiderberge – und entdeckt vergessene Schätze. (mem)

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