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VOLLMOND: Schläft man bei Vollmond wirklich schlechter?

Am Dienstag ist wieder Vollmond, und viele Menschen werden einmal mehr um ihren Schlaf fürchten. «Aus rein physikalischer Sicht gibt es jedoch keinen Grund dafür anzunehmen, dass es einen direkten Einfluss des Vollmondes auf das menschliche Gehirn und damit auch auf den menschlichen Schlaf gäbe», sagt der Schlafmediziner Dieter Riemann.
Der Vollmond hindert höchstens am Schlafen, weil er so hell leuchtet oder für romantische Stimmung sorgt. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))

Der Vollmond hindert höchstens am Schlafen, weil er so hell leuchtet oder für romantische Stimmung sorgt. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))

Zahlreiche Studien zur Schlafqualität konnten bis heute keinen Zusammenhang zwischen dem Vollmond und schlechtem Schlaf nachweisen.

Allerdings ist es in klaren Vollmondnächten naturgemäss heller, was sehr wohl die Schlafqualität beeinträchtigen kann. Dagegen kann man sich natürlich durch ein Rollo abschirmen. Schlafmediziner Riemann spricht aber auch von einer selbsterfüllenden Prophezeiung: «Wenn ich davon ausgehe, dass der Vollmond meinen Schlaf verschlechtert, dann tritt dieses Phänomen auch ein, wäre dann aber eher psychologisch als physikalisch erklärbar.» Vielleicht ist es aber auch einfach der romantische Zauber einer Vollmondnacht, der den Schlaf fern hält.

Sebastian Warth

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