«Vinum» erfindet ein neues Weinland

Es nennt sich im Untertitel noch immer leicht anmassend «Europas Weinmagazin». Doch in der neu konzipierten April-Nummer präzisieren die Chefredaktoren Thomas Vaterlaus (Schweiz) und Stephan Reinhardt (Deutschland): Die weinkulturelle Heimat des «Vinum» ist das CHAD-Land.

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FC - Beda - Vinum

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Es nennt sich im Untertitel noch immer leicht anmassend «Europas Weinmagazin». Doch in der neu konzipierten April-Nummer präzisieren die Chefredaktoren Thomas Vaterlaus (Schweiz) und Stephan Reinhardt (Deutschland): Die weinkulturelle Heimat des «Vinum» ist das CHAD-Land. Damit meinen sie die Weinbaugebiete in den deutschsprachigen Ländern (und angrenzenden Regionen wie Südtirol). Dem Pinot Noir in diesem CHAD-Land ist die Titelgeschichte gewidmet.

Menschen und Flaschen

Das Blättern in der ersten neuen Ausgabe bestätigt das formulierte Anliegen der «Vinum»-Macher. Was sie antreibe, sei die Liebe zum Wein und zu den Menschen, die ihn mit Verstand, Herz und Intuition erzeugten, schreiben sie. Das Ergebnis ist folgerichtig: Ein Heft voller Porträtköpfe – und voller Flaschen. Vergleichsweise zurückhaltend eingesetzt werden Landschaftsbilder und Kellereiansichten, was schade ist, weil dadurch etwas die Atmosphäre fehlt. Und weil ja zum Macher und dem Produkt gerade beim Wein auch das Land gehört.

Currywurst und Chasselas

Das ändert nichts daran, dass «Vinum» ein reichhaltiges Magazin bleibt. Es rapportiert eine Fülle von Weinproben, stellt Genossenschaftskellereien vor sowie Entdeckung und Winzerlegende des Monats. Es nimmt sich der pilzwiderstandsfähigen Rebsorten an, blickt nach Kroatien, Kastilien-León, Montalcino und ins Alentejo. Und schwärmt in der neuen Rubrik «Überraschend kombiniert» von der Mariage von Currywurst und Chasselas. (Hn.)

Vinum. Einzelnummer Fr. 13.80, Jahresabo Fr. 129.– (10 Ausgaben)

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