Viel Technik für den aromatisierten Dampf

Im Unterschied zu herkömmlichen Zigaretten findet bei den elektrischen Zigaretten, genannt E-Zigaretten, kein Verbrennungsprozess statt. E-Zigaretten basieren auf der gleichen Technologie, mit der Nebelmaschinen funktionieren.

Merken
Drucken
Teilen

Im Unterschied zu herkömmlichen Zigaretten findet bei den elektrischen Zigaretten, genannt E-Zigaretten, kein Verbrennungsprozess statt. E-Zigaretten basieren auf der gleichen Technologie, mit der Nebelmaschinen funktionieren. Im Verdampfer der E-Zigarette befindet sich der sogenannte Verdampferkopf mit einer oder mehreren Heizspiralen, der von einem Akku mit Energie versorgt wird. Die zu verdampfende Flüssigkeit, das Liquid, gelangt durch Druck in den Verdampferkopf, wird dort bis zum Siedepunkt erhitzt und wird so zu feinem Dampf. Im Verdampfer befindet sich ein Kanal für die Luft, welcher bei hochwertigen Geräten meist verstellbar ist – um zu regulieren, wie viel Dampf herausgezogen werden kann. Sobald der Konsument am Mundstück zieht, wird mit dem Luftstrom auch der Dampf transportiert und kann inhaliert oder gepafft werden. Im Jahr 2013 wurden weltweit E-Zigaretten für etwa 2,5 Milliarden US-Dollar verkauft. 5,5 Prozent der täglich Rauchenden in der Schweiz geben gemäss des Suchtmonitoring-Berichts 2014 des Bundesamtes für Gesundheit an, in den letzten 30 Tagen mindestens einmal eine E-Zigarette konsumiert zu haben. (cg)