Verräter plündern den Tempel

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Tempel des Schreckens, Yusuke Sato, Schmidt Spiele

Es gibt viele Partyspiele mit «Verrätermechanismus», bei denen die Spielenden nie genau wissen, wer Freund und Feind ist. Allerdings sind nur wenige Spiele in dieser Kategorie so leicht zugänglich wie «Tempel des Schreckens». Die Spielenden bekommen verdeckt Rollen zugeteilt und müssen einen Tempel plündern oder ihn vor Eindringlingen schützen. In weniger als fünf Minuten erklärt, kommt bei diesem Kartenspiel sofort Stimmung auf, vor allem dann, wenn es den Verrätern gelingt, die Gruppe aufs Glatteis zu führen. Dann wird es richtig lustig!

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Touria, Inka und Markus Brand/Michael Rieneck, Huch! & Friends

Mit Drachen kämpfen und die Prinzessin heiraten

Abenteurer ziehen durch das magische Land Touria, kämpfen mit Drachen, handeln mit Edelsteinen, erwerben Herzen und Gold. Nur wer zu Reichtum und Ansehen gelangt, darf am Ende ins Königshaus einheiraten. Interessant an diesem Spiel sind vier drehende Türme, die vorgeben, welche Aktionen den Spielenden zur Verfügung stehen; das ist ein neuer Mechanismus. Zudem kann man «Touria» freier spielen als ähnliche Spiele. Allerdings sind nicht alle Optionen interessant, so, dass «Touria» ein nettes, aber kein herausragendes Spiel ist.

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Cottage Garden, Uwe Rosenberg, Edition Spielwiese/Pegasus

Fast wie im echten Garten

Für Hobbygärtner gibt es in diesem Jahr auch im Winter etwas zu tun: Bei «Cottage Garden», dem neuesten Spiel des Erfolgsautors Uwe Rosenberg, versuchen sie, Beete so geschickt und schnell zu bepflanzen, dass sie möglichst viele Punkte einheimsen. Die Blumen kommen dabei in allen Grössen und Formen über einen ausgeklügelten Verteilmechanismus zu den Spielenden. Trotzdem geht es bei diesem unkomplizierten Spiel fix voran. Ähnlich wie echte Gartenarbeit hat «Cottage Garden» etwas Meditatives.

Hendrik Breuer