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VERNISSAGE: Frischzellenkur der Kunst

Morgen eröffnet die St. Galler Galerie Macelleria - Arte die Ausstellung «Young Blood» – erstmals stellen ausschliesslich junge Künstlerinnen und Künstler aus der Ostschweiz aus.
«Young Blood»-Künstlerinnen und Künstlerin mit goldenem Dollar-Kalb: Konstantin Papageorgio, Flávio Hodel, Alex Steiner, Galerist Francesco Bonanno und Daniel Ammann. (Bild: Philipp Bürkler)

«Young Blood»-Künstlerinnen und Künstlerin mit goldenem Dollar-Kalb: Konstantin Papageorgio, Flávio Hodel, Alex Steiner, Galerist Francesco Bonanno und Daniel Ammann. (Bild: Philipp Bürkler)

Ein Bild knallt auf den Boden, ein Hund streunt zwischen den Kunstwerken und der Chef gönnt sich hinter der Bar beim Eingang eine Zigarettenpause. Noch geht es etwas chaotisch zu und her in der Galerie Macelleria d’Arte beim Roten Platz in St. Gallen. Einige Künstler sowie eine Künstlerin hängen ihre Werke an die Wände oder platzieren ihre Skulpturen. Bereits morgen Freitag soll das kreative Chaos in der Ausstellung «Young Blood», also «junges Blut», münden.

In dieser Gemeinschaftsausstellung zeigen acht junge Kunstschaffende ihre Werke. «Wir wollten für einmal jungen Künstlern zwischen 20 und 40 eine Plattform geben, da gibt es ganz gute und wilde», sagt Galerist Francesco Bonanno. Er habe sich deshalb entschieden, die kommenden Monate bis im Sommer auch in weiteren Ausstellungen auf jüngere Künstlerinnen und Künstler zu setzen.

Für die «Young Blood»-Ausstellung engagierte Bonanno die Nachwuchstalente Antonio Fabio Costa, Flávio Hodel, Igor Korol, Jonathan Steiger, Daniel Ammann, Konstantin Papageorgio, Zir0 und Alex Steiner. «Sie verkörpern eine Frischzellenkur in der Kunst», sagt Bonanno.

Kunst auf der Schlachtbank des Kunstmarktes

Die Künstlerin Alex Steiner zeigt einige ihrer abstrakten und dreidimensional wirkenden Bilder. «Für meine Werke müssen sich die Betrachter Zeit nehmen.» Wir würden täglich im Netz und im öffentlichen Raum mit Bildern überflutet und könnten uns so gar nicht mehr auf einzelne Bilder einlassen, so die Künstlerin.

«Kunstschaffende werden heute auf die Schlachtbank geführt», sagt Galerist Francesco Bonanno zweideutig. Einerseits als Anspielung auf seine «Kunstmetzgerei», andererseits, weil Künstler gezwungen sind, ihre Werke zu verkaufen und sich so metaphorisch auf die Schlachtbank des Kunstmarktes zu begeben.

Philipp Bürkler

philipp.buerkler@tagblatt.ch

Vernissage: Fr, 29.12., 19 Uhr, Die Werke sind anschliessend bis Mitte Februar 2018 ausgestellt. Web: maqcelleria-darte.ch

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