Frankreich

Strassburger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ohne Buden

Der berühmte Strassburger Weihnachtsmarkt findet wegen der Corona-Pandemie nur in einem kleineren Format statt. Es werde in diesem Jahr keine Verkaufsbuden geben, teilte die Bürgermeisterin der Elsass-Metropole, Jeanne Barseghian, am Donnerstag mit.

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ARCHIV - Das Wort "Christkindelsmärik" prangt in großen beleuchteten Buchstaben an einem Zugang zum Weihnachtsmarkt. Foto: Marijan Murat/dpa

ARCHIV - Das Wort "Christkindelsmärik" prangt in großen beleuchteten Buchstaben an einem Zugang zum Weihnachtsmarkt. Foto: Marijan Murat/dpa

Keystone/dpa/Marijan Murat

Die Licht-Animationen, Dekoration, künstlerische Darbietungen sowie der meterhohe Weihnachtsbaum auf der Place Kléber sollen demnach aber beibehalten werden. "Ob mit Buden oder ohne, Strassburg bleibt die Weihnachts-Hauptstadt", erklärte Barseghian in einer Mitteilung.

Die Corona-Situation in Strassburg habe sich in den vergangenen Tagen stark verschlechtert, schrieb Barseghian. Sie befürchte eine weitere Verschlechterung in den kommenden Wochen, weshalb die Entscheidung gegen die rund 300 Verkaufsbuden getroffen worden sei. Die Bürgermeisterin schloss auch die Einführung einer Ausgangssperre in Strassburg, wie sie in anderen französischen Städten bereits in Kraft ist, nicht aus. Der Weihnachtsmarkt soll am 28. November beginnen.

Der "Christkindelsmärik" in Strassburg empfängt nach Angaben der Stadt normalerweise jedes Jahr mehrere Millionen Besucher. Zuvor hatte Strassburg über weitere Sicherheitsszenarien nachgedacht, um den Markt voll beizubehalten. Das Elsass wurde im Frühjahr stark von der Corona-Pandemie getroffen. Zuletzt stieg dort die Zahl der neuen Infektionen wieder deutlich.