Palast-Hund
Macrons Vierbeiner: Nemo hatte schon einige Auftritte, aber der hier ist der beste

Kennen Sie Nemo schon? Im August hat Frankreichs Präsidentenpaar Emmanuel und Brigitte Macron einen Hund aus dem Tierheim im Élysée-Palast aufgenommen. Jetzt lieferte Nemo vor laufenden Kameras seinen bisher stärksten Auftritt.

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Was tun, wenn Herrchen gerade ein wahnsinnig wichtiges Gespräch führt, aber die Blase ganz gewaltig drückt? Vierbeiner Nemo wusste sich zu helfen und pinkelte in einen der edlen Kamine im Élysée-Palast, während Herrchen Emmanuel Macron in ein Gespräch seinen Staatssekretären vertieft war. Die Kameras des französischen Nachrichtenkanals LCI zeichneten das Malheur auf.

Als Macrons Gesprächspartner das eindeutige Geräusch wahrnahmen, drehten sie sich um und brachen in Gelächter aus. «Kommt das öfters vor?», fragte einer der Staatssekretäre. «Nein», sagte Macron, ebenfalls lachend. «Sie haben meinen Hund zu einem total unüblichen Verhalten gebracht.»

Präsidenten-Empfang und Aussenminister-Gekraule

Es ist nicht der erste mediale Auftritt des zweijährigen Labrador-Griffon-Mischlings – aber durchaus der aufsehenerregendste.

Hier hat er im Sommer zusammen mit Emmanuel Macron Nigers Präsident Mahamadou Issoufou empfangen:

Und hier lässt er sich vom deutschen Aussenminister Sigmar Gabriel kraulen:

Hunde zu halten ist übrigens eine Tradition bei den französischen Präsidenten. Macrons Vorgänger Hollande war Hundehalter und auch Sarkozy, Mitterrand oder Chirac hielten sich Vierbeiner im Élysée-Palast. (smo)

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