Flammen und Rauch: Bergsteiger versuchen Abstieg vom Kilimandscharo

An dem seit Tagen in Flammen stehenden Kilimandscharo hat ein verzweifelter Abstieg der Bergsteiger-Gruppen begonnen.

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dpatopbilder - Weithin sichtbar sind die Rauchwolken eines Feuers auf dem Kilimandscharo. Auf dem Kilimandscharo ist ein Feuer ausgebrochen. Foto: Thomas Becker/dpa

dpatopbilder - Weithin sichtbar sind die Rauchwolken eines Feuers auf dem Kilimandscharo. Auf dem Kilimandscharo ist ein Feuer ausgebrochen. Foto: Thomas Becker/dpa

Keystone/dpa/Thomas Becker

"Hier ist zu viel Rauch, wir haben Angst vor einer Kohlenmonoxid-Vergiftung", berichtete die Bergführerin Debbie Bachmann, die am Donnerstag den Aufstieg mit einer Gruppe von Deutschen, Österreichern und Schweizern abbrach.

Auf einem Foto war eine dichte Rauchwolke zu sehen, die den Weg versperrte. Sie habe zunächst die Anweisung der Parkbehörde erhalten, sich mit ihrer Gruppe im 4673 Meter hoch gelegenen Barafu Camp in Sicherheit zu bringen, sei dann aber zum Horombo-Lager hinabgeschickt worden.

Ein Camp mit Bergsteigern aus der Schweiz und anderen Ländern war in der Nacht bereits wegen heranziehender Flammen geräumt werden, wie Tour-Organisatoren der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagten. "Ausser meiner Schweizer Gruppe gab es da noch fünf bis sechs andere Gruppen, die um Mitternacht ihre Zelten abbrechen mussten", erklärte der seit 15 Jahren an Afrikas höchstem Gebirgsmassiv lebende deutsche Bergführer Henning Schmidt. Das Mweka-Camp befindet sich an der Baumgrenze und ist beim Abstieg über die diversen Routen das letzte Lager vor dem Verlassen der Gebirgsmassivs. Viele Bergtouristen erreichen es erschöpft vom beschwerlichen Abstieg.