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Dieser «kleine Erfinder» macht das Internet verrückt

Über 31'000 Aufrufe, 370 Kommentare, 260 Likes und das in einem Tag. Kein Wunder, der Knirps aus der Ostschweiz kann einfach alles: Laserpistolen, Laserschwerter, Superautos, Schaltkreise. Und Lisme.

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Dass man nichts oder nur irgend einen Schwachsinn tun muss, um im Internet grosse Berühmtheit zu erlangen, widerlegt ausgerechnet ein kleiner Ostschweizer. Pardon, ein kleiner Erfinder. So bezeichnet sich dieser schliesslich Bub selbst.

Auf seinen Ruhm musste er allerdings etwas warten. 2015 ist das Video auf dem Youtube-Kanal von «tunSchweiz» hochgeladen worden. Erst am Mittwoch hat es die St.Galler «Kreativagentur Neusicht» aus der Versenkung gefischt und auf ihrem Facebook-Profil gepostet. Mit dem Kommentar: «Per sofort eingestellt: Young Daniel Düsentrieb.»

Selbstsicher und charmant

«Wo das Video entstanden ist, haben wir noch nicht herausgefunden. Aber es ist eigentlich auch egal, schreibt «Watson». Denn seither überschlägt sich die Facebook-Gemeinde regelrecht. Auf den Facebook-Post regnete es innert Kürze hunderte Likes und Kommentare. Über 30'000 Mal ist das Video aufgerufen worden. In nur 24 Stunden.

Der «kleine Erfinder» ist aber auch unglaublich. Äusserst selbstsicher und in charmantem Ostschweizer-Dialekt spricht er mit der Reporterin, offenbar an einem Ostschweizer Erfinder-Workshop für Kinder.

«Wenn i mol gross bi»

«TunSchweiz.ch» ist eine Stiftung für Nachwuchsförderung. Das Ziel ist es, Kinder für Berufe in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Man könnte meinen, der «kleine Erfinder» hätte dies nicht mehr nötig. Aber, oh Schreck, er will gar nicht Erfinder werden, sondern gibt klipp und klar zu verstehen: «Wenn i mol gross bi, werdi Dampfloki-Füehrer.» Da geht der Schweizer Forschung wirklich ein Talent durch die Lappen. (smo)

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