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Die Briten zählen gerade die Schwäne auf der Themse, denn diese gehören ... na wem wohl?

Es sieht sehr urchig aus. Und ist es auch. Das Schwänezählen auf der Themse ist eine Tradition, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht, als Schwäne noch gegessen wurden. Denn alle nicht gekennzeichneten Schwäne beansprucht die Queen für sich.

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Die sogenannten «Swan Uppers» zählen in Grossbritannien gerade die Schwäne auf der Themse. Sobald ein Bootsteam eine Gruppe von Schwänen sichtet, ruft es: «All up!» Die Wasservögel werden dann gefangen, an Land gewogen und auf ihre Gesundheit überprüft.

Fünf Tage dauert die traditionelle britische Schwanenzählung. Sie geht auf das 12. Jahrhundert zurück und wird im Auftrag des Königshauses durchgeführt. Denn: Alle nicht gekennzeichneten Schwäne im offenen Gewässer gehören der Queen.

Früher wurden die Schwäne noch gegessen, heute dient die Zählung dem Umwelt- und Tierschutz.