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UNSTERBLICH: Ein CIA-Agent oder doch ein Alien?

Elvis ist in einem Burgerladen gesichtet worden! - Im Sarg des King of Rock'n'Roll liegt ein Doppelgänger. - Oder ist er von Ausserirdischen entführt worden? Um keinen anderen Künstler ranken sich so viele Mythen wie um Elvis Presley.
Philipp Bürkler
War Elvis Presley für die US-Regierung tätig? Im Dezember 1970 hat er zumindest einmal die Hand von US-Präsident Richard Nixon geschüttelt. (Bild: Keystone)

War Elvis Presley für die US-Regierung tätig? Im Dezember 1970 hat er zumindest einmal die Hand von US-Präsident Richard Nixon geschüttelt. (Bild: Keystone)

Im Sommer 1988 ruft Louise Welling, eine Hausfrau aus Kalamazoo im US-Bundesstat Michigan, die Redaktion des Revolverblattes «Weekly World News» an. Welling erklärt dem amerikanischen Wochenblatt, sie habe Elvis Presley in einem Burger-King getroffen. Während andere Zeitungen die Frau für verrückt halten, bringt das Satiremagazin die Meldung auf der Frontseite unter dem Titel «I’ve Seen Elvis in the Flesh», «Ich habe Elvis leibhaftig gesehen».

Elvis Aaron Presley starb am 16. August 1977. (Bild: Keystone)
Elvis mit den Musikern der Memphis Boys. Mit ihnen nahm er seine Alben «From Elvis in Memphis» und «Elvis: Back in Memphis» auf. Die Aufnahme ist vom 22. Januar 1969. (Bild: Keystone)
Elvis mit seiner Gibson J-200 in den MGM Studios in den 1950er Jahren. (Bild: Keystone)
Seinen Militärdienst absolvierte Elvis Presley in einer US-Kaserne in Deutschland. (Bild: Keystone)
Obwohl Elvis Presley eine Karriere als seriöser Schauspieler anstrebte, wurde er hauptsächlich für seichte Musikfilme engagiert. Hier mit der Schauspielerin Ann-Margret 1964 für den Film «Viva Las Vegas». (Bild: Keystone)
Elvis Presley spielt im Juni 1972 im New Yorker Madison Square Garden. (Bild: Keystone)
Im Mai 1967 heiratet Elvis Presley Priscilla. (Bild: Keystone)
Dieses Foto von 1956 wurde für sein erstes RCA-Victor-Album verwendet. Zuvor war Elvis bei Sun Records. (Bild: Keystone)
Elvis Presley in entspannter Pose 1958. (Bild: Keystone)
Sein Tanzstil wurde legendär: Bild von Elvis Presley im Film «Jailhouse Rock» (1957). (Bild: Keystone)
1956 spielt Elvis Presley in der «Steve Allen Show». In der Mitte ist Steve Allen, links Imogene Coca. (Bild: Keystone)
Werbebild für den Film «Paradise, Hawaiian Style» (1966). Suzanna Leigh (links) organisiert regelmässig Treffen für ehemalige Mitarbeiter und Wegbegleiter von Elvis Presley. (Bild: Keystone)
Am 9. September 1956 tritt Elvis Presley erstmals in der legendären «Ed Sullivan Show» auf. (Bild: Keystone)
Elvis Presley gibt einigen Fans, die hinter einem Zaun bei den Aufnahmestudios in Hollywood warten, Autogramme. (Bild: Keystone)
Undatierte Aufnahme von Elvis Presley auf einem Motorrad. (Bild: Keystone)
Elvis Presley mit seiner Frau Priscilla zeigen ihre Tochter Lisa Marie. (Bild: Keystone)
Ein Leben in der Öffentlichkeit: Elvis Presley zieht für seine Tochter Lisa-Marie eine Grimasse. (Bild: Keystone)
Elvis Presley mit seinem 1956 Lincoln Continental. (Bild: Keystone)
Aufnahme vom Konzert «Aloha From Hawaii» 1973. Das Konzert war damals auch ein Test für die Satellitenübertragung und wurde in zahlreiche Länder live ausgestrahlt. (Bild: Keystone)
Elvis Presley posiert mit einem unbekannten Mann im Loews Kino in Memphis. Hier arbeitete Elvis als Jugendlicher. (Bild: Keystone)
Elvis posiert vor dem Schild seines Battaillons in Friedberg, wo er 18 Monate - von 1958 bis 1960 - als Soldat stationiert war. (Bild: Keystone)
Der King of Rock'n'Roll war ein Waffennarr: Hier posiert er mit einer vergoldeten Walther PKK 9mm, auf die er sein Motto «TCB» (Taking Care of Business) eingravieren liess. (Bild: Keystone)
Elvis Presley in einer Aufnahme von 1957. (Bild: Keystone)
Nach einer neunjährigen Bühnenpause tritt Elvis Presley im August 1969 in Las Vegas erstmals wieder öffentlich auf. (Bild: Keystone)
Aufnahme aus dem 1964er Film «Roustabout». (Bild: Keystone)
Auch während seiner Militärzeit erreichte die Fanpost Elvis. (Bild: Keystone)
Sam Phillips (ganz rechts) gilt als Entdecker Elvis'. Hier in einer Aufnahme von 1954 mit Bassist Bill Black und Gitarrist Scotty Moore in den Studios von Sun Records. (Bild: Keystone)
Pop-Art-Künstler Andy Warhol portraitierte Elvis als Cowboy. (Bild: Keystone)
Elvis als Soldat im Film «G.I. Blues» (1960). (Bild: Keystone)
Bei der Musik von Elvis ist es schwierig, ruhig zu stehen. Aufnahme von einem Konzert in Philadelphia vom 6. April 1957. (Bild: Keystone)
Elvis Presley zeigt 1957 dem Hollywood-Starlet Yvonne Lime seine neue Heimat Graceland. Das Anwesen kaufte er für 100'000 Dollar. (Bild: Keystone)
Der Rock'n'Roll-Star spielt mit seinem Hündchen Sweet Pea. (Bild: Keystone)
Shake, rattle and roll: Elvis Presley bei der Mississippi-Alabama State Fair am 27. September 1956. (Bild: Keystone)
Elvis Presley in einer Aufnahme von 1968. (Bild: Keystone)
Aufnahme von 1970. (Bild: Keystone)
Am 21. Dezember 1970 trifft Elvis Presley den US-Präsidenten Richard Nixon. Zehn Tage später besucht Presley das Hauptquartier des FBI. Direktor J. Edgar Hoover trifft er nicht, da Elvis «nicht zu den Personen gehört, die der Direktor treffen sollte». (Bild: Keystone)
Mit solchen Posen wurde Elvis zu einem der ersten männlichen Pin-Ups. (Bild: Keystone)
Das damals noch unbekannte Film-Starlet Natalie Wood besucht Elvis Presley in Memphis, Tennessee (Archivbild vom November 1956). Die beiden hatten sich bei den Dreharbeiten zu Elvis' erstem Film «Love Me Tender» kennengelernt. (Bild: Keystone)
Tom Jones, Priscilla Presley und Elvis Presley (von links) treffen sich in Las Vegas hinter der Bühne. Die Aufnahme ist vermutlich von 1967 oder 1968. Danach gab es Gerüchte, dass Jones und Presley gemeinsam einen Film drehen würden. Dazu kam es jedoch nie. (Bild: Keystone)
Ein bisschen Schweiz: Elvis Presley mit Ursula Andress. Zusammen drehten sie den Film «Fun in Acapulco» (1963). (Bild: Keystone)
Elvis Presley und Laurel Goodwin bei den Dreharbeiten zum Fim «Girls! Girls! Girls!». Elvis drehte in den 60er Jahren auf Anraten seines Managers in mehreren Dutzend schnell produzierten Hollywood-Filmen. (Bild: Keystone)
Ein schier endloser Autokonvoi bei der Beerdigung des King of Rock'n'Roll am 19. August 197. (Bild: Keystone)
Das Grab von Elvis Presley in Graceland in Tennessee. (Bild: Keystone)
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Elvis Presley

Der Bericht über seine angebliche Sichtung ist clever. Die Zeitung erreicht mit der Story eine Rekordauflage von 1,2 Millionen Exemplaren. Die Meldung geht wie ein Lauffeuer um die Welt. Noch populärer wird der Folgeartikel eine Woche später. «Elvis lebt», so der Titel, und «Im Sarg lag ein Doppelgänger», die Begründung. «Elvis lebt» ist seither ein geflügeltes Wort und hat dem Sänger popkulturell buchstäblich zu neuem Leben verholfen.

Wahrscheinlich ist er von Ausserirdischen entführt worden

Auch 2017 behaupten Menschen, Elvis gesehen zu haben. Die Facebook-Seite «Evidence Elvis is Alive» zeigt angebliche Beweisfotos, die den Star als Touristen auf Hawaii, verletzt bei einem Motorradunfall oder im Supermarkt um die Ecke zeigen sollen. Presleys Gesicht ist Teil der visuellen Popkultur; es hat sich fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Die Wahrscheinlichkeit, jemanden mit ihm zu verwechseln, ist also real. Skurriler lesen sich allerdings Verschwörungstheorien, die fern jeglichen Realitätsbezugs in fiktionalen Sphären liegen. Das Internet ist voll von Behauptungen wie, der Sänger sei ein CIA-Agent gewesen. Als die Mission zu riskant wurde, soll der Geheimdienst den Tod vorgetäuscht haben. Elvis habe eine neue Identität erhalten und lebe seit 1977 in Argentinien.

Es geht noch schräger. Der Rockstar sei in Wahrheit gar kein Mensch, sondern ein Ausserirdischer vom Mars, der auf der Erde die Menschheit studieren sollte. Gemässigte Verschwörungstheoretiker widersprechen ihren Kollegen und lehnen diese Theorie allerdings ab. Sie sind sich sicher, Elvis war tatsächlich ein Mensch, der jedoch im August 1977 von Aliens entführt wurde, weil diese ihn für zu gut für unsere Welt hielten. Also brachten sie ihn «in Sicherheit».

Er trägt einen grauen Bart und ist Gärtner

Falls Elvis tatsächlich noch leben sollte – er wäre mittlerweile 82 – trüge er bestimmt einen weissen Bart. Das ist zumindest die naive Vorstellung derer, die Elvis erst kürzlich gesehen haben wollen. Elvis soll als grauhaariger Gärtner mit Bart auf seinem ehemaligen Anwesen Graceland in Memphis arbeiten. Elvis als alter Mann auf einem Rasenmäher? Im Januar 2017 wird er angeblich an Feierlichkeiten zu seinem eigenen 82. Geburtstag gesichtet, mit grauem Bart und Sonnenbrille. Vielleicht kommt Elvis in den 30er-Jahren dieses Jahrhunderts zurück. Dank moderner Technologie, die Menschen aus dem Jenseits zurückholen kann. Auch das eine Theorie. Was aber, falls er tatsächlich noch lebt? Gemäss «Weekly World News» ist Elvis bereits 1976 fünfmal geklont worden, bevor er 1977 verschwand, wie das Blatt Ende der 80er-Jahre schreibt. «Es gibt sechs verschiedene Elvises.» Die Chance, einen davon zu treffen, ist also recht hoch.

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