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Tragisches Leben mit Syphilis

Komponist «Ach! wozu sind wir geboren, wenn selbst die Liebe nichts vermag?» Es ist der Kernsatz in Gaetano Donizettis «Die Regimentstochter». Hier siegt die Liebe. In der wohl berühmtesten Arie in Donizettis Schaffen, «Regnava nel silenzio» in «Lucia di Lammermoor», endet die Liebe im Wahnsinn. Wer einmal Maria Callas diese Arie singen hörte, wird sich ewig an die eigene Gänsehaut erinnern.

Donizetti wurde 1797 in eine arme Familie in Bergamo geboren. Sein Vater war Pförtner, seine Mutter Näherin. Zu den Premieren seiner Opern waren sie nie eingeladen. Auch über seine Heirat informierte Donizetti sie erst im Nachhinein. Der Achtjährige wurde in der Chorsängerschule Bergamo gefördert, studierte Kirchenkomposition und schrieb 71 Opern. Er war neben Gioacchino Rossini und Vincenzo Bellini der wichtigste Belcanto-Komponist. «Anna Bolena», «Lucia di Lammermoor» oder «Don Pasquale» gehören zum Opern-Repertoire. Sein Privat­leben war eine Tragödie. Schon früh mit Syphilis angesteckt, übertrug er die Krankheit an seine Frau, die bereits mit 29 Jahren starb. Donizetti selbst starb umnachtet an den Folgen der Syphilis 1848, mit erst 50 Jahren. (hak)

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