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Teilzeitfasten

Wie die Methode funktioniert: Man hat die Qual der Wahl. Entweder man streicht eine Mahlzeit pro Tag, das Nachtessen oder das Frühstück. Oder man fastet zwei Tage pro Woche und gönnt sich an den anderen fünf Tagen, wonach Magen und Gemüt verlangen. Teilzeitfasten nennt sich das. Es soll den Körper darauf trimmen, von seinen Reserven zu zehren. Sprich: Fett abzubauen. Wissenschafter wollen herausgefunden haben, dass Teilzeitfasten vor Diabetes und Krebs schützt und Langlebigkeitsenzyme stimuliert, die das Altern verzögern.

Was die Ernährungstherapeutin davon hält: «Wer nicht drei Hauptmahlzeiten zu sich nimmt, kann seinen Nährstoffbedarf nur mit Mühe decken. Es fehlt dem Menschen oft an Vitaminen. Beim Teilzeitfasten mag das Gewicht zwar rasch sinken, nachhaltig ist das aber nicht. Zwei Kilo pro Monat ­weniger, das entspricht einer gesunden Gewichtsabnahme. Sinkt der Zeiger auf der Waage schneller, verliert der Körper hauptsächlich Wasser. Und der Jojo-Effekt ist umso grösser. Ebenfalls können bei zu rasantem Gewichtsverlust die körpereigenen Abbauprodukte Nierensteine oder Gichtschübe auslösen. Sinnvoll ist es hingegen, zwischen den Hauptmahlzeiten vier bis fünf Stunden Essenspause einzulegen und Snacks auszulassen. Der Grund: Der Fettstoffwechsel setzt erst zwei bis drei Stunden nach der letzten Mahlzeit ein», sagt Melanie Sprenger, stellvertretende Leiterin der Ernährungstherapie am Universitätsspital Zürich.

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