TECHNIK: Die ersten Schritte eines bemannten Roboters

Er ist 1,5 Tonnen schwer und erinnert an die Militär-Roboter im Film «Avatar».

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Ähnlichkeit zu «Avatar» ist kein Zufall: Zu den Designern gehört Vitali Bulgakow, der oft für Hollywood arbeitete. (Bild: Chung Sung-Jun/Getty)

Ähnlichkeit zu «Avatar» ist kein Zufall: Zu den Designern gehört Vitali Bulgakow, der oft für Hollywood arbeitete. (Bild: Chung Sung-Jun/Getty)

In Südkorea hat ein riesiger Roboter seine ersten menschenähnlichen Schritte gemacht: Als der vier Meter grosse und 1,5 Tonnen schwere «Method-2» einen Fuss vor den anderen setzte, zitterte der Boden. Rund 30 Ingenieure hatten hart an dem bemannten Projekt gearbeitet, das laut der Roboterfirma Hankook Mirae Technology eine Weltpremiere ist. Der Roboter kann entweder ferngesteuert werden, oder im Rumpf nimmt ein Pilot Platz, der die Glieder der Maschine steuert – allein ein Metallarm wiegt 130 Kilogramm. «Unser Roboter wurde gebaut, um in extrem gefährlichen Gegenden zu arbeiten, in die Menschen nicht gehen können», sagte der Chef von Hankook Mirae, Yang Jin Ho. Er investierte nach eigenen Angaben seit 2014 umgerechnet mehr als 200 Millionen Franken ins Projekt. Ende 2017 will er das Gerät zum Verkauf anbieten – für über acht Millionen Franken. (sda)