T. C. Boyle erhält Preis in Zürich

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Literatur Kultautor T. C. Boyle ­erhält den «Jonathan Swift», den internationalen Litera­turpreis für Satire und Humor. Die mit 20 000 Franken dotierte Auszeichnung wird dem US-Amerikaner am 19. November im Literaturhaus Zürich überreicht. «T. C. Boyle gehört zu den grossen Wortweltenerbauern der Gegenwart», schreibt die Jury.

In seinen bisher fünfzehn ­Romanen und in Kurzgeschichten erkundet der 68-jährige New Yorker die dunkle Seite der USA. Der Autor lebt heute mit Frau, Kindern und Hund in Kali­fornien. Schreiben ist für ihn eine Sucht, fast jedes Jahr bringt er ein Buch heraus. Der Sohn irischer Einwanderer wuchs in ­prekären Verhältnissen auf: Seine ­Eltern waren Alkoholiker, während er sich als Herumtreiber und Schulversager einen schlechten Ruf einhandelte. Mit Ach und Krach schaffte er den High-School-Abschluss. Seine Liebe zum Schreiben entdeckte er während seines Geschichtsstudiums. (sda/red)