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Süsse Zunft

«Aufschliessen, bitte», fordert die Bedienung. Da sitzt man nun, guckt in ein fremdes Gesicht und beginnt dennoch sofort zu reden. An der Olma funktioniert das. Die Dame vis-à-vis arbeitet an einem Stand und wünscht sich «eine kurze Auszeit bei anständigem Essen».

«Aufschliessen, bitte», fordert die Bedienung. Da sitzt man nun, guckt in ein fremdes Gesicht und beginnt dennoch sofort zu reden. An der Olma funktioniert das. Die Dame vis-à-vis arbeitet an einem Stand und wünscht sich «eine kurze Auszeit bei anständigem Essen». Aber sie stochert im Gemüse herum, das zum Tagesmenu gehört, und sagt: «Zu verkocht.» Die Bedienung offeriert als Wiedergutmachung einen Kaffee auf Kosten der Zunft. Die Zukkerbekken der Stadt Sancti Galli sind für das Lokal «Zum Schneebesen» in der Halle 3.1 verantwortlich. Das Gemüse im eigenen Teller ist in Ordnung. Höhepunkt ist jedoch das Zunft-Pastetli (leider nur eines bei einem Preis von 22 Franken). Man schmeckt die Butter raus, der Teig bleibt auch mit Sauce knusprig. Die Dekoration auf dem Salat (9.-) erinnert an jene auf belegten Brötchen. Im Lokal hingegen wird mit Verzierung gespart, keine Bilder, keine Blumen. Schmuckstück ist die Auslage mit Süssem. Lecker, die Vermicellestorte (5.50). Darob vergisst man fast, dass der Service mehr als zackig ist. Die Bestellung wird erwartet, ehe die Karte durchgesehen ist; das Essen steht drei Minuten später schon bereit. (dbu)

Atmosphäre: Deftigkeitsfaktor: Lärmpegel: Preis/Leistung:

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