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SPIESS-HEGGLIN BEI SCHAWINSKI: "Sind Sie süchtig nach Medien?"

In der Talksendung Schawinski gibt sich die nationale Politprominenz die Klinke in die Hand. Seit gestern ist die Sendung um einen Gast reicher: Jolanda Spiess-Hegglin stellte sich den Fragen Roger Schawinskis.
Zu Gast bei Schawinki: Jolanda Spiess-Hegglin. (Bild: Keystone)

Zu Gast bei Schawinki: Jolanda Spiess-Hegglin. (Bild: Keystone)

Bekannt wurde Jolanda Spiess-Hegglin durch den Zuger Sex-Skandal. Nun hat die Zuger Kantonsrätin mit dem Auftritt in "Schawinski" den Schritt ins nationale Fernsehen geschafft. Als offizielle Begründung der Einladung führte Roger Schawinski den heutigen internationalen Frauentag an. Spiess-Hegglin war es indes wichtig, ihre eigene Sicht der Geschehnisse zu schildern.

"Ich kann mich nur noch an Fetzen erinnern"
Es war der 21. Dezember 2014, der ihr Leben für immer verändern sollte. Nach der Zuger Landammannfeier wachte Spiess-Hegglin gemäss eigener Aussage ohne Erinnerungen und mit Unterleibsschmerzen auf. Nach einem Spitalbesuch entstand der Verdacht, dass SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann ihr K.O.-Tropfen verabreicht haben soll. Nach unzähligen Untersuchungen und Statements beider Seiten wurden keine illegalen Substanzen nachgewiesen und das Verfahren eingestellt. Auch Schawinski konnte kein Licht ins Dunkel bringen. Spiess-Hegglin verwies mehrmals darauf, dass sie eine mehrstündige Amnesie hatte.

"Sie sind ein Schwafli"
Schawinski wollte anschliessend wissen, ob der Skandal ihrer Ehe geschadet habe. "Die Sache ist schlimm. Sie hat uns näher zusammengebracht", antwortete Spiess-Hegglin. Schawinskis Kommentar darauf war kurz und knapp: "Gratulation! Ihre Ehe funktioniert noch. Das ist aussergewöhnlich."

Im Verlauf der Sendung kam das Verhalten kurz vor der Sendung zur Sprache. Spiess-Hegglin echauffierte sich und dementierte eine Aussage Schawinskis, der sagte sie habe "sofort" zugesagt. Ihr Anwalt bezeichnete dies jedoch als "krasse Lüge". "Sie bezeichnen mich öffentlich als Lügner. Wie andere auch. Nur, ich kann das Gegenteil beweisen", sagte Schawinski und blendet seine Einladung ein sowie die Zusage Spiess-Hegglins, die lediglich drei Tage später eintraf. Da platzte der Kantonsrätin der Kragen: "Sie sind kein Sexist und auch kein Hetzer. Aber manchmal sind Sie ein Schwafli."

Süchtig nach Aufmerksamkeit?
Ein zentrales Thema der Sendung war das Verhalten Spiess-Hegglins nach der Sex-affäre. Schawinski wollte wissen, weshalb sie ständig den Gang in die Öffentlichkeit suchte. Und fragte unverdrossen: "Sind Sie süchtig nach Medien und Aufmerksamkeit?" Konkret wollte Spiess-Hegglin zur Frage keine Stellung nehmen. Ihre Entscheide in der Zuger Sexaffäre bereue sie aber nicht. "Ich bin Politikerin und sage, was los ist. Ich dementiere und lasse die Sache nicht auf mir hocken." Einfach nichts zu sagen, wäre für sie nicht in Frage gekommen. (tn)

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