Spielbergs Hommage ans Staunen

Als das Waisenmädchen Sophie in London einen Riesen erspäht, der den Menschen Träume einbläst, wird sie von ihm ins Land der Giganten mitgenommen. Dort müssen sie sich vor ungleich grösseren Menschenfressern in acht nehmen.

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Als das Waisenmädchen Sophie in London einen Riesen erspäht, der den Menschen Träume einbläst, wird sie von ihm ins Land der Giganten mitgenommen. Dort müssen sie sich vor ungleich grösseren Menschenfressern in acht nehmen. «BFG – Big Friendly Giant» von Steven Spielberg basiert auf dem Kinderbuch von Roald Dahl (deutsch: «Sophiechen und der Riese»). Das Buch erschien 1982 – im selben Jahr, als Spielberg mit «E. T.» einen seiner grössten Kinoerfolge feierte. Melissa Mathison, die das Drehbuch zu «E. T.» schrieb, verfasste auch die Adaption von «The BFG», verstarb aber vor Ende der Dreharbeiten. «BFG» ist ein typisches Spielberg-Werk geworden, eine Hommage ans Staunen und an die Selbstbestimmung. Mark Rylance («Bridge of Spies») spielt überragend. Ruby Barnhill bleibt im Vergleich zum einstigen «E. T.»-Kinderstar Drew Barrymore blass, und der Geschichte fehlt mitunter der erzählerische Drive. (zas)